,

Nicht nur Gucken, Anfassen. Die Wirkung von Material und Farbe bei Mailings

Der erste Eindruck zählt! Das gilt ohne Einschränkungen auch für das Briefkuvert für Mailings und Postwurfsendungen. Der ideale Briefumschlag sorgt dafür, dass diese nicht nur in einem gepflegten Zustand beim Empfänger ankommen, sondern auch wirklich geöffnet und gelesen werden. Dabei spielt beim Briefkuvert nicht nur die Optik eine Rolle, sondern Qualität und Haptik machen einen Großteil des Erfolges aus. Was wertvoll und wichtig erscheint, macht den Empfänger neugierig.

Briefkuvert für Mailings – damit Ihre Botschaft wirkt

Graues Recylingpapier, dünnes, exzessiv mit Wörtern bedrucktes Papier, ein unbekannter Absender – Hand auf’s Herz! Würden Sie so ein Kuvert nicht ungelesen entsorgen? Wer mit Mailings neue Kunden akquirieren und alte bei der Stange halten möchte, wählt das Briefkuvert passend zu seinem Business. Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen sind etwas wert. Das soll das Briefkuvert für Mailings zeigen. Moderne Anbieter wie Blanke Briefhüllen präsentieren eine reiche Auswahl an hochwertigen Briefumschlägen:

– Die Klarsichtvariante

– Bunte Farben auf schwerem Papier

– Strukturiertes Papier

– Außergewöhnliche Formate

– Glänzendes Metall

– Textilmaterial

Briefkuvert zum Anfassen

Transparente Umschläge fallen auf, egal, ob sie weiß oder farbig gewählt werden. Sie fühlen sich glatt an, kühl und sauber. Durch sie wird die Neugier geweckt: „Was kann ich lesen, ohne das Kuvert zu öffnen?“. Mehr Einblick bietet dann die Rückseite, die optional ein großes Fenster für Ihre wichtigste Botschaft haben kann.

Warm dagegen ist ein Briefkuvert aus Textilmaterial. Baumwolle, Leinen und Seide. Man nimmt sie gerne zur Hand, zumal sie mit Adjektiven wie edel und erfolgreich verknüpft werden. In der Haptik überzeugen strukturierte Briefumschläge, die es traditionell gehämmert oder modern gerippt gibt. Sie stechen selbst im vollen Brieffach unter anderen Umschlägen heraus.

Zum Firmenauftritt – CI und CD – muss es passen, wenn man sich beim Briefkuvert für Mails für schimmerndes Metall oder kräftige Farben entscheidet. Für ein junges Business sind bunte Luftpolstertaschen mit Metalleffekt beliebt, die gleichzeitig dafür sorgen, dass Demo-CD oder Warenprobe unversehrt ankommen.

Erfolgsfarben – Briefkuvert für Mailings

Farbsymbolik hat eine lange Tradition. Deswegen haben seit jeher die großen Werbeagenturen die Macht der Farben genutzt.

Rot – Der Ausdruck der Kraft, der Leidenschaft und aufregender Momente. Rot ist die Farbe der Dringlichkeit, höchster Alarm und letzte Chance, die man sich nicht entgehen lassen darf.

Blau – Wer Blau wählt, vermittelt den Eindruck der Vertrauenswürdigkeit, will ruhig und ehrlich, logisch denkend und vorsorgend erscheinen. Blau ist die Farbe der Technik, der Klarheit.

Gelb – Wie die Sonne bringt Gelb Lebensfreude, Spaß, Optimismus und Zuversicht. Gelb erregt Aufmerksamkeit, gilt aber auch als Warnfarbe.

Grün – Frische, Jugend, Umweltgedanken und Biologie, Wachstum. Das Erstaunlichste an Grün: Es hat sich als unterstützend auf den Call-to-Action gezeigt.

Orange – Spielerisch erreichen, was man sich als Ziel gesetzt hat. Orange bringt Energie und Schwung, es suggestiert Eile „Jetzt oder nie“, und zugleich trägt die leuchtende Farbe dazu bei, dass Produkte und Leistungen als erschwinglich betrachtet werden.

Braun – Die Erdfarbe erweckt Vertrauen und den Eindruck von Zuverlässigkeit. Allerdings muss Braun in ganz besonderem Maße zum Geschäftszweig passen, damit es nicht altbacken wirkt.

Violett – Die Farbe der Kreativität. Sie wird mit Reichtum, Luxus und Nostalgie verbunden. Ein Hauch Gold verstärkt die Wirkung dieser Farbe.

Schwarz – Luxus, Exklusivität, Erfahrenheit und Autorität. Werbeagenturen nutzen Schwarz für Botschaften, die den Anstoß zum Kauf geben.

Weiß – Reinheit, Sauberkeit, Einfachheit und den Drang zu Freiheit wird mit dieser Farbe verknüpft. Das gilt nicht nur für reinstes Weiß, sondern ebenso für helle Grau- und Cremetöne.

Wer die Botschaften der Farben gleich beim Briefkuvert für Mailings nutzt, lenkt die Aufmerksamkeit seiner Kunden in die gewünschte Richtung. Wenn jetzt noch das Mailing ebenso überlegt gestaltet ist, erzielt es den Erfolg, dass der Brief ganz und gar gelesen wird.

,

Tipps für die sinnvollen Nutzung von Visitenkarten im Marketing

Visitenkarten sind auch in der heute so digitalisierten Welt ein wirksames Instrument neue Kontakte zu knüpfen, egal ob neue Kunden oder neue Geschäftspartner. Schwer zu verstehen ist allerdings warum so viele Unternehmen sich so wenig Mühe bei der eigenen Visitenkarte geben.

Falls es dir schwer fällt neue Kontakte auf Messen und Veranstaltungen zu knüpfen, dann habe ich hier 6 Tipps, wie du besser Networken kannst, wenn du schüchtern bist. Visitenkarten funktionieren nämlich dann besonders gut, wenn du auf andere Menschen zu gehen kannst und leicht mit Ihnen ins Gespräch kommst.

In welchen Situationen lohnen sich Visitenkarten

Wer für eine Messe über 1000 Visitenkarten druckt, um diese dann jedem Besucher bei der erstbesten Gelegenheit in die Hand zu drücken sollte besser keine Visitenkarten drucken und stattdessen auf andere Marketinginstrumente zurückgreifen.

Eine Visitenkarte kann, bedingt durch ihre Größe, nur wenige Informationen fassen. Es ist somit kaum möglich neben dem Logo, dem eigenen Namen und der Anschrift des Unternehmens viel mehr Informationen unterzubringen. Ggf. kann noch der eigene Slogan oder in ein bis zwei Stichpunkten die eigenen Leistungen angerissen werden (siehe Punkt „Leistungsbeschreibung in der Visitenkarte“ weiter unten).

Genau diese wenigen Informationen auf der Visitenkarte führen dazu, dass auch keine Argumentation aufgebaut werden kann, die mögliche Kunden von dem Unternehmen überzeugen. Wer nach einer Messe im Büro sitzt, wird wahrscheinlich nicht aufgrund der vorliegenden Visitenkarten entscheiden, welches Unternehmen er beauftragt. Die Gespräche auf der Messe mit den Verantwortlichen dürfte ein deutlich wichtigeres Entscheidungskriterium gewesen sein. Oftmals ist es ja auch so, dass viele Visitenkarten direkt in den Papierkorb landen, wenn der Ansprechpartner auf der Messe nicht überzeugt hat.

Es kommt somit vielmehr darauf an, potentielle Geschäftspartner und Kunden in einem Gespräch zu überzeugen. Sobald diese dann überzeugt sind, ist es an der Zeit die Visitenkarte zu überreichen. Wenn es nach der Messe dann darum geht eine Kaufentscheidung zu treffen, dient die Visitenkarte dazu, den Namen und die Kontaktdaten des Ansprechpartner bereit zu haben.

B2B oder B2C?

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Visitenkarten immer da Sinn machen, wo ein intensiver persönlicher Kundenkontakt herrscht. Als örtlicher Bäcker Visitenkarten zu verteilen, macht wahrscheinlich keinen Sinn. Als örtlicher Dachdecker Visitenkarten zu nutzen, macht dagegen schon deutlich mehr Sinn. Hier ist es als Kunde praktisch, eine Visitenkarte mit den Kontaktdaten eines Ansprechpartners zu haben, den man kontaktieren kann, um beispielsweise darüber zu reden, wie das Dach am eigenen Haus erneuert werden könnte.

Lohnen sich aufwendig gestaltete Visitenkarten?

Aufwendig gestaltete Visitenkarten können durchaus sehr sinnvoll sein. Bei einfachsten Visitenkarten ist die Hemmschwelle diese in den Papierkorb zu befördern sehr gering. Fast schon kunstvoll gestaltete und sehr hochwertige Visitenkarten landen dagegen kaum im Papierkorb.

Außerdem sind hochwertige Visitenkarten auch ein Statement: „Wer sich bei der Gestaltung der eigenen Visitenkarte Mühe macht, der wird sich auch die Mühe machen, meine Kundenbedürfnisse zu erfüllen“. So lautet die Schlussfolgerung der meisten Menschen, die sie aus einer hochwertigen Visitenkarte ziehen.

Glücklicherweise gibt es heute sehr viele Möglichkeiten der Gestaltung eigenen Visitenkarte. Die Visitenkarten von Cewe können auf verschiedenen Papieren gedruckt werden (z.B. Bilderdruckpapier, Postkartenkarton, Recyclingpapier oder Naturpapier). Zudem können die Visitenkarten mit Hilfe unterschiedlicher Verfahren veredelt werden, was den Visitenkarten einen ganz besonderen Look gibt.

Eine tolle Visitenkarten wird niemals einen überzeugten Nicht-Kunden zu einem Kunden machen. Deshalb sollte das Ziel vielmehr sein, möglichen Kunden erst dann ihre Visitenkarte zu überreichen, wenn diese bereits von ihrem Unternehmen überzeugt sind, aber noch keine Kaufentscheidung treffen können.

Sitzt der mögliche Kunden dann am Schreibtisch und versucht die möglichen Unternehmen zu bewerten um sich anschließend für das beste Unternehmen zu entscheiden, hat dieser wahrscheinlich auch die Visitenkarten der unterschiedlichen Ansprechpartner parat. Hebt sich ihre Visitenkarte nun von denen der anderen Unternehmen ab, könnte der mögliche Kunde unterbewusst ihr Unternehmen den anderen als überlegen ansehen.

Nicht jeder ist ein geborener Designer und kann den eigenen Visitenkarten einen unvergesslichen Look geben. Anstatt selbst zu versuchen ein halbwegs funktionierendes Design zu entwickeln, ist es häufig besser einen professionellen Designer zu beauftragen. Bei 99Designs können online professionelle Designer beauftragt werden, die Visitenkarte zu gestalten.

Leistungsbeschreibung in der Visitenkarte

Es kann durchaus sinnvoll sein, wenn es das Design und der verfügbare Platz auf der Visitenkarte zulässt, neben Logo, Name und Anschrift des Unternehmens auf mit einem oder zwei Stichpunkten das Kernangebot des eigenen Unternehmens anzureißen.

Eine Marketingagentur könnte so beispielsweise noch als Stickpunkt in der Visitenkarte die eigene Spezialisierung aufnehmen, wie beispielsweise „Sportmarketing“, „B2B-Marketing“ oder „Influencer-Marketing“. Besonders wenn aus dem Logo, Firmennamen oder Slogan nicht ersichtlich ist, was das Unternehmen genau macht, kann ein solcher Stichpunkt eine sehr gute Gedächtnisstütze sein.

Aufpassen sollte man allerdings bei komplizierten Begriffen als Leistungsbeschreibung. Am besten sollte jeder anhand der ein oder zwei Stichpunkten sofort verstehen, was das Unternehmen macht.

Weitere Tipps zur Gestaltung der eigenen Visitenkarte habe ich einem früheren Artikel beschrieben.

Anzeige: PSD Bank Köln: „Jetzt mal Ehrlich“ – Banken und Ehrlichkeit?

Anzeige. Wenn man die Deutschen fragt, ist Ihnen Vertrauen und Aufrichtigkeit bei einer Bank sehr wichtig. Doch besonders nach der Finanzmarktkrise kommt wohl den wenigsten Deutschen der Begriff Ehrlichkeit in den Sinn, wenn sie an Banken denken. Da einige andere Banken in Deutschland ihr Vertrauen verspielt haben, hat die PSD Bank Köln eG nun eine Werbeaktion unter dem Motto „Jetzt mal ehrlich“ gestartet.

Mehr als jeder dritte Bankkunde steht den Banken skeptisch gegenüber

Es ist eine vernichtende Bilanz, wenn man sich die Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young ansieht. Nach dieser Studie sollen mehr als jeder dritte Bankkunde den großen deutschen Finanzinstituten skeptisch gegenüberstehen. Wem ist das zu verübeln, wenn man an die letzte große Finanzkrise denkt, in der viele Banken mit Betrug und Unaufrichtigkeit aufgefallen sind.

Dass nicht alle Banken so sind, möchte die PSD Bank Köln nun beweisen: Sie befragte ihre eigenen Kunden offen und ehrlich zu ihren Kundenbedürfnissen und -wünschen. Aber auch nach ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen mit ihrer Bank.

Podolski befragt Bankkunden

Gestartet ist diese Aktion im November 2016, als die PSD ihre Kunden mitten in einem Kölner Wohngebiet einlud, mit ihnen zu sprechen, wie sie ihre Bank wahrnehmen. Gefragt wurden die Kunden aber nicht von einem Marketingmitarbeiter oder gar Marktforscher, sondern von einem der bekanntesten Kölner: Lukas Podolski.

Lukas Podolski ist bereits seit über fünf Jahren Markenbotschafter der PSD und der ideale Interviewer. Schließlich ist er bekannt aufrichtig, direkt und ungekünstelt zu reden. Bei einem solchen Setting waren die Antworten der Kunden ebenso interessant wie aufschlussreich.

Viele Kunden waren sich einig, dass die Banken nicht immer ehrlich sind. Oftmals ist nicht klar, womit die Geldinstitute ihre Geschäfte machen. Gerade die Finanzkrise hat vielen schließlich vor Augen geführt, dass es Banken gibt, die in dubiose Geschäfte verwickelt sind.

Die PSD Bank-Kunden fühlen sich bei ihrer eigenen Bank allerdings sehr wohl. Sie werden nach eigener Aussage aufrichtig und gut beraten. Dem eigenen Motto versucht die Bank treu zu bleiben: „Eine Bank. Ein Wort. Seit 1872“.

Das besondere an der PSD: Sie ist einen Genossenschaft. Somit also eine Gemeinschaft, der sich auch jeder Kunde anschließen kann, wenn er möchte. Alle Mitglieder entscheiden dann zusammen über die Zukunft des Unternehmen, welches sich noch immer den Arbeitnehmern in der Region verbunden fühlt.

In Kooperation mit PSD Bank Köln eG.

,

Android: Das sind die Vorteile von Nougat

Android 7.0 Nougat

By Google Inc. (Android 7.0 Nougat) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Die Google-Entwickler waren wieder fleißig, denn endlich ist das neue Nougat-Update herausgekommen. Der Nachfolger von Marshmallow protzt mit tollen, neuen Features und zahlreichen verbesserten Funktionen. Unter anderem lässt die Multi-Window-Funktion die Herzen der User höherschlagen, außerdem gibt es auch eine überarbeitete Benachrichtigungsleiste, einen erneuerten Doze-Modus sowie andere nette Features zu entdecken.

Die wohl wichtigste neue Funktion ist der Multi-Window-Modus. Hier können Sie zwei Apps nicht nur simultan ausführen, sondern auch gleichzeitig bedienen. Dieses coole Feature ist von Anfang an Teil des Updates und kann sofort eingesetzt werden. Und so können Sie die neue Funktion aktivieren: Öffnen Sie einfach zwei Apps ihrer Wahl nacheinander, klicken Sie anschließend auf den App-Manager-Button und halten Sie diesen für mehrere Sekunden gedrückt. Das ist die Taste, mit der Sie zuvor zwischen den Apps gewechselt sind. Dann nimmt die App, die Sie zuerst geöffnet haben, nur noch die Hälfte des Bildschirmes in Anspruch und Sie können eine zweite App ihrer Wahl danebenlegen. Also ist es jetzt kein Problem mehr bei lustigen Gruppenchats auf dem Laufenden zu bleiben und gleichzeitig ein Mobile-Game zu zocken oder eine unterhaltsame e-Gaming Partie mit einem Film zu versüßen. Natürlich bietet sich auch im Business-Einsatz und für Studenten eine Vielzahl an Möglichkeiten, da so der Webbrowser neben einer Office-Applikation die Recherche vereinfacht. Glücklicherweise können Sie auch selbst entscheiden, wie groß die Apps angezeigt werden; hierzu tippen Sie einfach in die Mitte der beiden Apps und verschieben den Rahmen beliebig. Falls Sie nun genug haben vom Multi-Window-Modus, drücken Sie einfach wieder den App-Manager-Button, woraufhin sich die zuletzt geöffnete App schließt und die andere wieder den kompletten Bildschirm ausfüllt. Leider funktioniert dieses tolle Feature noch nicht bei allen Apps, Sie können am besten selbst ausprobieren, welche Anwendungen bereits kompatibel sind.

Eine weitere tolle Veränderung ist die überarbeitete Benachrichtigungsleiste. Diese hält Sie bei allen wichtigen Dingen wie den Akkustand, Whatsapp-Nachrichten, Maileingang oder den aktuellen Song auf Spotify auf dem Laufenden. Diese Notifications gab es auch schon bei Marshmallow, jedoch ließen sich zusammengehörige Benachrichtigungen zuvor nicht gruppieren, was nun unterstützt wird. Durch diese neue Option wird die Übersichtlichkeit deutlich erhöht. Ein weiteres, sehr nützliches Feature ist die Möglichkeit, eingegangene Nachrichten direkt in der Notification zu beantworten. Außerdem wurde das grundsätzliche Design der Benachrichtigungsleiste überarbeitet. Auch an den Quick-Settings wurden einige Änderungen vorgenommen. Wischen Sie kurz mit den Fingern von oben nach unten über den Bildschirm, öffnen Sie die Benachrichtigungsleiste; wenn Sie dann noch mal wischen, gelangen Sie zu den Schnelleinstellungen. Hier gibt es nun mehrere Erneuerungen, so wurden zum einen die Anzahl der Icons erhöht und zum anderen haben Sie nun die belangreichsten Funktionen auf einen Blick wie beispielsweise Bluetooth, GPS oder auch das WLAN.

Android 7.0 (Nougat) Notification Center

Android Open Source project [Apache License 2.0, GPL, CC BY 2.5 or Public domain], via Wikimedia Commons

Ihr ganzes Können zeigen die Google-Entwickler allerdings beim Doze-Modus, denn die bekanntlich größte Schwachstelle der Smartphones ist wohl der Akku, der gefühlt immer viel zu schnell leer ist. Natürlich wissen das auch die Developer von Android, so arbeiten sie ständig an einer Lösung für dieses Problem. Um die Akkuleistung zu verlängern, haben sie als neusten Clou den Doze-Modus erschaffen. Hier ist es so, dass sich bestimmte Funktionen des Smartphones nach einiger Zeit deaktivieren, wenn sie nicht gebraucht werden. Dadurch, dass sie nicht mehr auf die CPU oder das Netzwerk zugreifen, findet kein Datenaustausch statt und sämtliche Synchronisierungsvorgänge sind lahmgelegt. Das spart Akkuleistung. Bei Android Marshmallow war es noch so, dass dieser Modus nur aktiv wurde, wenn das Smartphone oder das Tablet ruhig an einem Ort verweilte. Sobald Sie sich mit Ihren Geräten in Bewegung gesetzt haben, wurde dieser wieder deaktiviert. In der neuesten Android-Variante aktiviert sich dieser Modus auch, während Sie sich bewegen. Des Weiteren werden die Apps auf Ihrem Smartphone hinsichtlich des Akkuverbrauchs optimiert, sobald Sie diese drei Tage nicht genutzt haben. Das Ziel ist es nämlich, dass der Akkuverbrauch des Smartphones im Standby-Betrieb minimalisiert wird, was Google mit diesem Feature auch wohl geschafft haben dürfte. Denn neben der Optimierung der einzelnen Apps setzt sich der Doze-Modus in Kraft, sobald sich Ihr Telefon über einen längeren Zeitraum komplett im Standby befindet wie beispielsweise nachts, wenn Sie schlafen.

Project Svelte ist der Deckname für Googles Mission den Speicherbedarf von Apps sowie Systemarbeiten bei den Geräten zu minimieren. Alle Anwendungen laufen mit regelmäßigen Hintergrundaktivitäten, die wichtig sind für eine zügige Datenverarbeitung und eine einwandfreie Ausführung. Leider brauchen diese Aktivitäten auch sehr viel Speicherplatz und fressen Unmengen an Akkuleistung. Bis Nougat war es so, dass verschiedene Programme für die Steuerung der Hintergrundaktivitäten zuständig waren; diese Applikationen wurden nun teilweise zusammengelegt, sodass die Prozesse flexibler sind. Ein weiterer Pluspunkt dieser Zusammensetzung ist der Fakt, dass der Speicher wesentlich effektiver genutzt wird.

Falls Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihr Smartphone zur Verfügung stellt, dann gibt es wirklich eine ausgesprochen angenehme Erneuerung für Sie. Es ist nun möglich Profile einzurichten, Sie können beispielsweise ein privates Profil anlegen und eins für die Arbeit. Damit stellen Sie sicher, dass Arbeit und Vergnügen strikt voneinander getrennt werden. Die einzelnen Profile können individuell zugeschnitten werden, Sie entscheiden selbst, welche Apps auf welches Profil zugelassen sind. Darüber hinaus gibt es Always On VPN, wodurch sichergestellt wird, dass Ihr Smartphone sich immer mit einem bestimmten VPN verbindet – beispielsweise mit dem Unternehmensnetzwerk – und das auch, wenn das Gerät gerade neu gestartet wird.

Leider ist auch dieses Update nicht vollkommen fehlerfrei, sodass einige Bugs aufgetreten sind, die hoffentlich mit den nächsten Updates behoben werden. Ein recht häufiger Fehler, der des Öfteren beklagt wird, ist die sporadische W-Lan Konnektivität. Das ist ärgerlich, aber noch lange kein Grund zum Verzweifeln, denn es gibt an dieser Stelle für den Übergang mehrere Lösungswege. Gesetzt den Fall, dass Ihr W-Lan intakt ist, können Sie die folgenden Schritte ausprobieren:

  • Deaktivieren Sie zuerst sämtliche Funkverbindungen für einige Sekunden. Hierzu reicht es vollkommen aus, wenn Sie Ihr Gerät in den Flugzeugmodus versetzen.
  • Warten Sie zehn Sekunden und schalten Sie den Modus anschließend wieder an. Manchmal reicht dieser kurze Reset schon, damit sich das Smartphone wieder neu ins W-Lan verbindet.
  • Sollte dies noch nicht die gewünschte Wirkung gebracht haben, starten Sie nun bitte Ihr Gerät neu.
  • Wenn Sie dann immer noch keine Verbindung haben, löschen Sie die gespeicherten W-Lan Daten und geben diese neu ein.
  • Haben Sie nun immer noch Probleme, dann gibt es eine letzte Möglichkeit. Löschen Sie dafür das Partition Cache, also alle temporär abgelegten Daten, die in Ihrem internen Speicher vorhanden sind. Von diesem Vorgang sind Ihre privaten Dateien nicht betroffen, sodass Sie diesen speziellen Neustart ganz ohne Bedenken ausprobieren können. Dieser Lösungsweg ist, wie die vorherigen auch, leicht umzusetzen. Schalten Sie dafür zuerst Ihr Smartphone komplett aus. Sobald es heruntergefahren ist, drücken Sie folgende Tastenkombination gleichzeitig: „Lautstärke hoch“ und den Homebutton sowie die Powertaste. Nach circa 30 Sekunden wird das Gerät kurz vibrieren und ein kleines grünes Android-Männchen erscheint auf dem Display. Zusätzlich öffnet sich ein Menü. Hier können Sie mit den Lautstärke-Tasten die Funktion „Wipe Cache Partition“ auswählen. Bestätigen Sie Ihre Auswahl, indem Sie die Power On/Off Taste drücken. Nun startet der Vorgang und die Dateien werden gelöscht. Hiermit sollte dann Ihr Problem mit der Konnektivität gelöst sein. Sollten Sie nun immer noch Probleme haben, dann könnte es daran liegen, dass Ihre Hardware defekt ist.

Alles in allem ist Nougat wirklich eine Bereicherung für jeden Android User. Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wie bei allen neuen Updates, bringt auch dieses ein paar Fehler mit sich. Doch die Google-Entwickler arbeiten schon an einer Lösung und es kann zweifelsohne behauptet werden, dass mit Nougat Ihr Endgerät noch mal zusätzliche Power und nützliche Funktionen erhält.