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Mit wenig Kapital an der Börse Geld verdienen

Grundsätzlich heißt es, dass es viel Geld benötigt, um an der Börse Geld zu verdienen. Doch in Wahrheit entscheidet nicht die Menge des eingesetzten Kapitals über Erfolg oder Misserfolg, sondern eine durchdachte Anlagestrategie.

Im Folgenden möchte ich zwei Wege erläutern mit denen sich an der Börse Geld verdienen lässt, auch ohne viel Kapital einzusetzen. Der erste Weg ist auf eine langfristige Rendite bei mäßigem Risiko aus. Der zweite Weg hingegen setzt auf möglichst große kurzfristige Gewinne bei einem hohen Risiko.

Der erste Weg: Langfristige Rendite bei mäßigem Risiko

Viel sinnvoller als auf einem Schlag sein gesamtes angespartes Vermögen in Aktien zu investieren, ist es, regelmäßig einen kleines Teil in Aktien zu investieren. Wer sich einmal die Entwicklung des DAX‘ oder die eines anderen wichtigen Index ansieht, wird schnell feststellen, dass all diese Indizes seit ihrer Eröffnung gestiegen sind.

Doch unterliegen alle Indizes und ihre zugrunde liegenden Aktien großen Schwankungen. So kann es passieren, wenn sie ihr gesamtes angespartes Vermögen an einem Tag in Aktien investieren, dass sie zu einem Höchstkurs kaufen und die darauf folgenden Jahre die Kurse sinken und sie so Jahre warten müssen, um endlich wieder Gewinne zu erzielen. Natürlich können sie auch Glück haben und zu einem Tiefstand kaufen und so in den darauffolgenden Jahren satte Gewinne einfahren.

Deutlich besser kann es da sein, monatlich mit ein wenig Geld Aktien oder Anteile eines Index-Fonds zu kaufen. Dann kaufen sie mal zu teuer und mal zu günstig, im Mittel allerdings haben sie zu einem guten Preis ihre Aktien oder Fonds-Anteile gekauft.

Sie können auch ihr eigenes Portfolio zusammenstellen, indem sie 20 bis 30 Aktien selbst auswählen und somit praktisch ihren eigenen kleinen Fonds starten. Am besten sollten diese Aktien aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlichen Ländern stammen, beispielsweise 1/3  bis 2/3 deutsche Unternehmen, bis zu 1/3 europäische Unternehmen und 1/3 amerikanische Unternehmen. Kaufen sie zudem am besten hauptsächlich große und am Markt etablierte Unternehmen, die über Jahre gezeigt haben, dass sie kontinuierlich Gewinne erwirtschaften können.

Der zweite Weg: Große Gewinne bei hohem Risiko

Dieser zweite Weg ist deutlich risikoreicher als der erstere, lockt dafür aber mit viel größeren Gewinnen. Wer schon immer mal mit dem Gedanken gespielt hat, an der Börse Geld zu verdienen, sollte sich einmal näher mit CFD’s beschäftigen.

Was sind CFD’s

Ein CFD ist die englische Abkürzung für Contracts for Difference, was auf Deutsch so viel heißt wie Differenzkontrakt. Der Name zeigt schon sehr gut, um was es bei CFD’s geht: Differenzen. Genauer gesagt um Kursdifferenzen, denn die Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis bestimmt bei einem CFD den Gewinn oder Verlust. Anders als bei einer Aktie, wo Aktionäre Anteilseigner eines Unternehmens werden, ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung und ggf. eine Dividende erhalten, geht es bei einem CFD ausschließlich um Kursveränderungen.

Ein CFD ist außerdem ein Derivat (lateinisch derivare = ableiten). Der Preis bzw. Kurs eines Derivates wird also von dem Kurs eines anderem Gutes abgeleitet. Derivate und somit auch CFD’s gibt es z.B. für Aktien, Devisen (also Währungen z.B. Euro/Dollar), Rohstoffe oder Indizes.

Nun wird es aber spannend, denn wir schauen uns nun an, warum sich mit CFD’s so viel Geld verdienen lässt. Der Grund ist der Hebel.

Stellen sie sich vor, sie kaufen ein CFD dessen Kurs von einer Aktie abgeleitet wird. Die Aktie hat aktuell einen Marktpreis von 100€ und sie kaufen das entsprechende CFD für 100€. Nun steigt die Aktie um 2% und steht nun bei 102€. Dann hat das entsprechende CFD einen Wert von ebenfalls 102€, da der Hebel 1:1 ist. Der Einfachheit halber ignorieren wir für dieses Beispiel sämtliche Gebühren, die beim Handel mit CFD’s (ebenso wie bei Aktien) anfallen.

Nun wollen sie aber mehr Risiko eingehen und kaufen ein CFD mit einem Hebel von 1:100 für die entsprechende Aktie. Wieder steht die Aktie bei 100€ und sie investieren erneut 100€ für das entsprechende CFD. Nun steigt die Aktie allerdings von 100€ nur auf 101€ also um 1%. Ihr entsprechendes CFD hat nun aber eine Wertsteigerung von 100€ auf 200€ erfahren, da dieses mit einem Hebel von 1:100 ausgestattet ist. Obwohl die zugrunde liegende Aktie um gerade einmal 1% gestiegen ist, hat sich ihr Investment verdoppelt!

Aufpassen müssen sie allerdings dann, wenn ein Trade nicht wie gewünscht verläuft. Würde diese Aktie von 100€ auf 99€ sinken. Dann würde ihr CFD wertlos werden und sie hätten 100€ verloren. Schlimmer noch: sinkt die Aktie um 2% auf 98€ dann müssen sie sogar neben dem Totalverlust noch 100€ oben drauf legen, um ihren Verlust zu decken.

Warum ist es möglich mit CFD’s so viel Geld zu verdienen?

Nun schauen wir uns den Hebel genauer an: Sie haben zwar nur 100€ bezahlt, um das CFD zu kaufen, aber in Wirklichkeit haben Sie mit 10.000€ gehandelt.

Denn ein Hebel 1:100 sagt nichts anderes, als dass Sie für einen Euro hinterlegtes Kapital weitere 99€ als kurzzeitigen Kredit bekommen, um damit weitere CFD’s von diesem Index zu kaufen. Beim Handel merken Sie das gar nicht, Sie können mit einem Klick einen gewünschten Wert kaufen und das ist auch das Trügerische, denn Sie müssen sich immer vor Augen führen mit welchen Summen Sie tatsächlich dort hantieren.

Es gibt verschiedenen Hebel: 1:20, 1:50, 1:150 usw. und teilweise können Sie sogar selbst den Hebel bestimmen. Das ist sehr gut, wenn es um das Thema Risikomanagement geht!

Die Gefahr besteht also darin, dass Sie einen so großen Verlust erleiden, dass Sie, um den Verlust zu decken sogar mehr als Ihr eingesetztes Kapital von 100€ – wie in dem Beispiel – aufwenden müssen, um Ihre Schulden zu decken.

Stop-Loss nutzen, um Verluste zu vermeiden

Um eine etwas Sicherheit zu haben, ist es sehr ratsam ein sogenanntes Stop-Loss festzulegen. Sollte der zugrunde liegende Wert das die Stop-Loss-Marke erreichen, dann wird ihre Position verkauft.

Sie kaufen zum Beispiel einen Index bei 100 und setzten Ihr Stop-Loss bei 95, dann wird Ihre Position sobald der Index auf 95 fällt automatisch verkauft. Wer ganz sicher gehen möchte kann auch ein sogenanntes garantierten Stop-Loss kaufen. Hier wird Ihre Position garantiert zu 95 verkauft. Denn bei sehr schnellen Marktschwankungen, kann es passieren, dass der Kurs so schnell fällt, dass ihre Position nicht automatisch bei 95 verkauft wird, sondern beispielsweise erst bei einem Wert von 93. Dann sichert ein garantiertes Stop-Loss, dass ihr verkauf dennoch bei 95 stattfindet.

Mit einem garantieren Stop-Loss können Sie somit Ihre Verluste in Grenzen halten. Außerdem ist es leichter bevor man in einen Trade geht, festzulegen wann man aussteigen möchte. Einmal in einem Trade nehmen die Emotionen schnell Überhand und man hält die Position, obwohl es längst Zeit gewesen wäre aus dem Trade auszusteigen.

Sie können mit CFD’s außerdem auch sehr leicht auf fallende Kurse wetten („short gehen“).

 

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Wie werden Business-Innovationen richtig vorangetrieben?

Verschiedene Unternehmen brauchen unterschiedliche Pläne

Gleich zu Beginn sollte unterstrichen werden, dass es kein Patentrezept gibt, das für jedes Unternehmen erfolgsversprechend eingesetzt werden kann. Wie auch? Unterschiedliche Firmen benötigen genau auf sie abgestimmte individuelle Ideen. Trotzdem lassen sich einige Parallelen finden, die vor allem von der jeweiligen Branche abhängen. Kleine und mittelgroße Unternehmen haben verschieden große Interessen und Herangehensweisen an Innovationen, da ihr Kapital sehr unterschiedlich aufgebaut ist. Diverse Studien belegen, dass lediglich 20% der SMEs (Small & Medium Enterprises) daran interessiert sind, eigenes Wachstum durch Übernahmen, geographische Ausbreitung oder Innovation zu erlangen. Dadurch, dass die riesige Mehrheit aller Firmen zum SME-Sektor gezählt werden kann – beispielsweise 99,7% in den USA – handelt es sich um sehr repräsentative Daten.

Selbstverständlich schätzen die SMEs ebenso Wachstum und Profitabilität, doch es ist nicht ihr einziges Interesse. Im Vergleich dazu sind Entrepreneur-Startups meist sehr speziell in eine bestimmte Fachrichtung orientiert und orientieren sich dabei vor allem an Innovation durch neue Produkte, Prozesse oder Märkte. Wie oben erwähnt, muss der Blick bei den mittelgroßen Unternehmen auf die Branche im Speziellen gelegt werden. Innovation hängt hier immer vom Marktsegment ab, auf dem man sich befindet. Handelt es sich zum Beispiel um Premium- oder gar Luxusprodukte, so wird ein Großteil des potentiellen Markets von vornherein ausgeschlossen.

Andere Beispiele sind die Chemie- und Maschinenindustrie. Diese sind sehr kapitalintensiv, weshalb die SMEs gewöhnlich sehr zurückhaltend agieren, wenn es um größere Innovations-Investments geht. Laut Statistiken des Verbands der Chemischen Industrie VCI finden sich trotz allem 70% der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie auf der Innovatorseite wieder. Gleich 10,8 Milliarden € wurden für Forschung und Entwicklung ausgegeben, darunter 5% des jährlichen Umsatzes vonseiten des Chemie- und Pharma-Mittelstandes.

Die Innovationen aus anderen Branchen

Marketing, Schritt für Schritt zum Marketingexperten

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Nicht nur die Chemie-Industrie hat im Hinblick auf Innovationen einiges zu bieten. Dasselbe gilt für diverse andere Branchen, so naturgemäß besonders oft in der Technologie. Ein überaus bekannter Konzern ist hierbei 3M, der seit jeher auf Ideenreichtum und Innovationen setzt. Ganze 30% des jährlichen Umsatzes werden dabei rund um die Welt mit Produkten eingefahren, die noch nicht älter als vier Jahre sind. Durch den Nettogewinn von 3,46 Milliarden USD handelt es sich um einen der Marktführer auf seinem Gebiet. Schon bei der Personalauswahl wird bei 3M stark nach entsprechenden kreativen Eigenschaften gefiltert, sodass am Ende des Tages auch eine sogenannte 15%-Regel nicht überrascht: Diese besagt, dass alle Mitarbeiter 15% ihrer täglichen Arbeitszeit dafür verwenden dürfen, beliebige Entwicklungen durchzuführen, die nichts mit dem momentan anstehenden Projekt zu tun haben.

Ein weiteres interessantes Unternehmen ist Betway, das ursprünglich mit Sportwetten den Markt eroberte. Um seinen Nutzer-Einzugsbereich auszuweiten, finden sich mittlerweile über 600 Casino-Spiele, die stets den höchsten Ansprüchen der Kunden genügen müssen, auf der Website. Insbesondere die extrem schnelllebige Internet-Umgebung macht Innovationen in u.a. Software unumgänglich. Dass Betway auf dieser Liste auftaucht, liegt an der stetigen Weiterentwicklung sowie im Engagement seiner Mitarbeiter in einer sehr umkämpften Branche. Unter anderem wurde der Konzern 2011 für Innovation in Slot Provision und 2013 für Innovation in RNG Casino Software ausgezeichnet. Poker und Bingo gesellen sich ebenso dazu, sodass eine innovationsaffine Strategie recht klar ersichtlich wird: Die immer aktuell bleibende Ausweitung zu neuen Unterkategorien, technischen Entwicklungen (Live-Dealer, Virtual Reality etc.) oder die Integration der sich stets wandelnden Angebote von Drittanbietern wie Online-Zahlungsmethoden. Über zwei Millionen Kunden geben dem Unternehmen Recht.

Eines der ohne Zweifel innovativsten Unternehmen ist ebenso besonders durch die Online-Welt von einer SME zu einem der größten Spieler am Weltmarkt geworden. Die Rede ist von Amazon, das ebenso davon profitierte, dass die Innovation stets davon abhängt, ob eine Industrie gerade aufkommt oder bereits voll entwickelt ist. In letzterer wären Innovation deutlich weniger wahrscheinlich, was im Fall von Amazon nicht gerade der Fall ist. Der Riese nahm sich Branche für Branche vor, musste dabei durchaus viele Rückschläge einstecken, konterte jedoch mit innovativen Ideen wie Amazon Music Unlimited, einer eigenen TV-Show-Sparte, die auf Crowdfunding beruht, oder – noch viel wichtiger für sämtliche Prozesse – einer zunehmend automatisierten und optimierten Logistik-Abteilung.

Trial & Error auf dem Weg zu Neuem

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Nicht immer ist die erste Idee die perfekte. Um Innovationen tatsächlich vorantreiben zu können, muss hin und wieder auch einmal Trial & Error in Kauf genommen werden. Ein Beispiel hierfür ist der schwierige Sektor der Marketing-Innovation, welcher die Nutzung neuer Distributionskanäle und neuer Verkaufsansätze beinhaltet, um neue oder vorhandene Produkte zu verkaufen. Um das Interesse potentieller Kunden zu messen, gehen Unternehmen wie Intuit lange Wege und nutzen zum Beispiel Google AdWords-Kampagnen. Als sie zu einer Testseite passend zu einem bestimmten Suchbegriff von Interesse verlinkten, folgten deutlich mehr Anmeldungen – immerhin 10% – zum Service, als sie selbst erwartet hatten. Nach diesen anfänglichen Schritten aus Idee und erstem Feedback wird stets weiter getestet, bis verlässliche Informationen vorliegen.

Mit General Fasteners findet sich auch ein Automobilteile-Zulieferer in der Innovator-Sparte wieder. Nach und nach wurde das Unternehmen preislich zunehmend abgedrängt, da die globale Konkurrenz vor allem in diesem Sektor sehr hart agiert. Große Automobilkonzerne zwingen die SMEs letztlich dazu, ihr Knowhow preiszugeben, sodass sie die verschiedenen Zulieferer schließlich gegeneinander ausspielen können, insbesondere in Marktsegmenten mit Überangebot. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, suchte General Fasteners nach einem Business-Modell, welches das Unternehmen wieder wettbewerbsfähiger machen würde. Das Ergebnis: Die aktive Teilnahme am Ingenieursprozess neuer Autos und die Übernahme der Verantwortung für die zuverlässige Befestigung von Rahmen, Interieur, Motor oder Getriebe. Die entsprechenden Kenntnisse sind durch die zunehmende Unternehmensattraktivität für erfahrene Ingenieure vorhanden. Schließlich kann General Fasteners die Automobilkonzerne direkt am Band beliefern und zusätzlich die Qualität in Umsetzung sicherstellen.

Nach all diesen Beispielen stellt sich für viele Business-Inhaber die Frage, wohin die Reise noch gehen wird. Eine spannende Kooperation kam zuletzt zwischen China und der Europäischen Union zustande und beantwortet diese Frage zum Teil. In den Wissenschafts-, Forschungs- und Technologie-Sektoren werden vonseiten der EU von 2018 bis 2020 global große Summen (30 Milliarden Euro) investiert, von denen bis zu 100 Millionen Euro nach China wandern. Nicht zuletzt durch diese Anstrengungen der EU wird deutlich, welche immer entscheidendere Rolle die Innovationen rund um die Welt einnehmen, um die Probleme unserer Zeit lösen zu können.

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Tipps für die sinnvollen Nutzung von Visitenkarten im Marketing

Visitenkarten sind auch in der heute so digitalisierten Welt ein wirksames Instrument neue Kontakte zu knüpfen, egal ob neue Kunden oder neue Geschäftspartner. Schwer zu verstehen ist allerdings warum so viele Unternehmen sich so wenig Mühe bei der eigenen Visitenkarte geben.

Falls es dir schwer fällt neue Kontakte auf Messen und Veranstaltungen zu knüpfen, dann habe ich hier 6 Tipps, wie du besser Networken kannst, wenn du schüchtern bist. Visitenkarten funktionieren nämlich dann besonders gut, wenn du auf andere Menschen zu gehen kannst und leicht mit Ihnen ins Gespräch kommst.

In welchen Situationen lohnen sich Visitenkarten

Wer für eine Messe über 1000 Visitenkarten druckt, um diese dann jedem Besucher bei der erstbesten Gelegenheit in die Hand zu drücken sollte besser keine Visitenkarten drucken und stattdessen auf andere Marketinginstrumente zurückgreifen.

Eine Visitenkarte kann, bedingt durch ihre Größe, nur wenige Informationen fassen. Es ist somit kaum möglich neben dem Logo, dem eigenen Namen und der Anschrift des Unternehmens viel mehr Informationen unterzubringen. Ggf. kann noch der eigene Slogan oder in ein bis zwei Stichpunkten die eigenen Leistungen angerissen werden (siehe Punkt „Leistungsbeschreibung in der Visitenkarte“ weiter unten).

Genau diese wenigen Informationen auf der Visitenkarte führen dazu, dass auch keine Argumentation aufgebaut werden kann, die mögliche Kunden von dem Unternehmen überzeugen. Wer nach einer Messe im Büro sitzt, wird wahrscheinlich nicht aufgrund der vorliegenden Visitenkarten entscheiden, welches Unternehmen er beauftragt. Die Gespräche auf der Messe mit den Verantwortlichen dürfte ein deutlich wichtigeres Entscheidungskriterium gewesen sein. Oftmals ist es ja auch so, dass viele Visitenkarten direkt in den Papierkorb landen, wenn der Ansprechpartner auf der Messe nicht überzeugt hat.

Es kommt somit vielmehr darauf an, potentielle Geschäftspartner und Kunden in einem Gespräch zu überzeugen. Sobald diese dann überzeugt sind, ist es an der Zeit die Visitenkarte zu überreichen. Wenn es nach der Messe dann darum geht eine Kaufentscheidung zu treffen, dient die Visitenkarte dazu, den Namen und die Kontaktdaten des Ansprechpartner bereit zu haben.

B2B oder B2C?

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Visitenkarten immer da Sinn machen, wo ein intensiver persönlicher Kundenkontakt herrscht. Als örtlicher Bäcker Visitenkarten zu verteilen, macht wahrscheinlich keinen Sinn. Als örtlicher Dachdecker Visitenkarten zu nutzen, macht dagegen schon deutlich mehr Sinn. Hier ist es als Kunde praktisch, eine Visitenkarte mit den Kontaktdaten eines Ansprechpartners zu haben, den man kontaktieren kann, um beispielsweise darüber zu reden, wie das Dach am eigenen Haus erneuert werden könnte.

Lohnen sich aufwendig gestaltete Visitenkarten?

Aufwendig gestaltete Visitenkarten können durchaus sehr sinnvoll sein. Bei einfachsten Visitenkarten ist die Hemmschwelle diese in den Papierkorb zu befördern sehr gering. Fast schon kunstvoll gestaltete und sehr hochwertige Visitenkarten landen dagegen kaum im Papierkorb.

Außerdem sind hochwertige Visitenkarten auch ein Statement: „Wer sich bei der Gestaltung der eigenen Visitenkarte Mühe macht, der wird sich auch die Mühe machen, meine Kundenbedürfnisse zu erfüllen“. So lautet die Schlussfolgerung der meisten Menschen, die sie aus einer hochwertigen Visitenkarte ziehen.

Glücklicherweise gibt es heute sehr viele Möglichkeiten der Gestaltung eigenen Visitenkarte. Die Visitenkarten von Cewe können auf verschiedenen Papieren gedruckt werden (z.B. Bilderdruckpapier, Postkartenkarton, Recyclingpapier oder Naturpapier). Zudem können die Visitenkarten mit Hilfe unterschiedlicher Verfahren veredelt werden, was den Visitenkarten einen ganz besonderen Look gibt.

Eine tolle Visitenkarten wird niemals einen überzeugten Nicht-Kunden zu einem Kunden machen. Deshalb sollte das Ziel vielmehr sein, möglichen Kunden erst dann ihre Visitenkarte zu überreichen, wenn diese bereits von ihrem Unternehmen überzeugt sind, aber noch keine Kaufentscheidung treffen können.

Sitzt der mögliche Kunden dann am Schreibtisch und versucht die möglichen Unternehmen zu bewerten um sich anschließend für das beste Unternehmen zu entscheiden, hat dieser wahrscheinlich auch die Visitenkarten der unterschiedlichen Ansprechpartner parat. Hebt sich ihre Visitenkarte nun von denen der anderen Unternehmen ab, könnte der mögliche Kunde unterbewusst ihr Unternehmen den anderen als überlegen ansehen.

Nicht jeder ist ein geborener Designer und kann den eigenen Visitenkarten einen unvergesslichen Look geben. Anstatt selbst zu versuchen ein halbwegs funktionierendes Design zu entwickeln, ist es häufig besser einen professionellen Designer zu beauftragen. Bei 99Designs können online professionelle Designer beauftragt werden, die Visitenkarte zu gestalten.

Leistungsbeschreibung in der Visitenkarte

Es kann durchaus sinnvoll sein, wenn es das Design und der verfügbare Platz auf der Visitenkarte zulässt, neben Logo, Name und Anschrift des Unternehmens auf mit einem oder zwei Stichpunkten das Kernangebot des eigenen Unternehmens anzureißen.

Eine Marketingagentur könnte so beispielsweise noch als Stickpunkt in der Visitenkarte die eigene Spezialisierung aufnehmen, wie beispielsweise „Sportmarketing“, „B2B-Marketing“ oder „Influencer-Marketing“. Besonders wenn aus dem Logo, Firmennamen oder Slogan nicht ersichtlich ist, was das Unternehmen genau macht, kann ein solcher Stichpunkt eine sehr gute Gedächtnisstütze sein.

Aufpassen sollte man allerdings bei komplizierten Begriffen als Leistungsbeschreibung. Am besten sollte jeder anhand der ein oder zwei Stichpunkten sofort verstehen, was das Unternehmen macht.

Weitere Tipps zur Gestaltung der eigenen Visitenkarte habe ich einem früheren Artikel beschrieben.

Anzeige: PSD Bank Köln: „Jetzt mal Ehrlich“ – Banken und Ehrlichkeit?

Anzeige. Wenn man die Deutschen fragt, ist Ihnen Vertrauen und Aufrichtigkeit bei einer Bank sehr wichtig. Doch besonders nach der Finanzmarktkrise kommt wohl den wenigsten Deutschen der Begriff Ehrlichkeit in den Sinn, wenn sie an Banken denken. Da einige andere Banken in Deutschland ihr Vertrauen verspielt haben, hat die PSD Bank Köln eG nun eine Werbeaktion unter dem Motto „Jetzt mal ehrlich“ gestartet.

Mehr als jeder dritte Bankkunde steht den Banken skeptisch gegenüber

Es ist eine vernichtende Bilanz, wenn man sich die Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young ansieht. Nach dieser Studie sollen mehr als jeder dritte Bankkunde den großen deutschen Finanzinstituten skeptisch gegenüberstehen. Wem ist das zu verübeln, wenn man an die letzte große Finanzkrise denkt, in der viele Banken mit Betrug und Unaufrichtigkeit aufgefallen sind.

Dass nicht alle Banken so sind, möchte die PSD Bank Köln nun beweisen: Sie befragte ihre eigenen Kunden offen und ehrlich zu ihren Kundenbedürfnissen und -wünschen. Aber auch nach ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen mit ihrer Bank.

Podolski befragt Bankkunden

Gestartet ist diese Aktion im November 2016, als die PSD ihre Kunden mitten in einem Kölner Wohngebiet einlud, mit ihnen zu sprechen, wie sie ihre Bank wahrnehmen. Gefragt wurden die Kunden aber nicht von einem Marketingmitarbeiter oder gar Marktforscher, sondern von einem der bekanntesten Kölner: Lukas Podolski.

Lukas Podolski ist bereits seit über fünf Jahren Markenbotschafter der PSD und der ideale Interviewer. Schließlich ist er bekannt aufrichtig, direkt und ungekünstelt zu reden. Bei einem solchen Setting waren die Antworten der Kunden ebenso interessant wie aufschlussreich.

Viele Kunden waren sich einig, dass die Banken nicht immer ehrlich sind. Oftmals ist nicht klar, womit die Geldinstitute ihre Geschäfte machen. Gerade die Finanzkrise hat vielen schließlich vor Augen geführt, dass es Banken gibt, die in dubiose Geschäfte verwickelt sind.

Die PSD Bank-Kunden fühlen sich bei ihrer eigenen Bank allerdings sehr wohl. Sie werden nach eigener Aussage aufrichtig und gut beraten. Dem eigenen Motto versucht die Bank treu zu bleiben: „Eine Bank. Ein Wort. Seit 1872“.

Das besondere an der PSD: Sie ist einen Genossenschaft. Somit also eine Gemeinschaft, der sich auch jeder Kunde anschließen kann, wenn er möchte. Alle Mitglieder entscheiden dann zusammen über die Zukunft des Unternehmen, welches sich noch immer den Arbeitnehmern in der Region verbunden fühlt.

In Kooperation mit PSD Bank Köln eG.