2013 war für den deutschen Leitindex ohne Frage ein sehr gutes Jahr, denn der DAX legte 2013 satte 24% zu. Deshalb kann jeder der zu Beginn des Jahres Index-Zertifikate auf den DAX gekauft hat mit der Entwicklung sehr zufrieden sein.

Allerdings wer sich an die einzelnen Titel wagte konnte, durchaus noch deutlich mehr aus diesem Aktienjahr herausholen.

5. Bayer AG (+41%)

Das sehr hohe Umsatzpotential der neuen Medikamente beflügelte die Aktien von Bayer regelrecht, sodass sie die fünft stärkste Aktie im DAX 2013 war.

4. Deutsche Telekom AG (+44%)

Viele deutsche Anleger mussten 2001/2002 riesige Verluste durch den beispiellosen der T-Aktie einstecken, weshalb das Vertrauen in die Telekom Aktie nach wie vor recht bescheiden ist. Doch in diesem Jahr zählt die Telekom Aktie ganz klar zu den größten Gewinnern im DAX.

3. Daimler AG (+52%)

Mit über 52% Kursanstieg hat Daimler das Treppchen verdient erreicht, auch wenn das Jahr 2013 für die Automobilbranche eher durchwachsen gewesen war.

2. Deutsche Post AG (+59%)

Der ehemalige Staatskonzern deren Aktie lange Zeit eher als Langweiler Aktie galt, konnte 2013 stark von dem Boom des Online-Handels profitieren. Dank Amazon und Co kann die Deutsche Post auch 2014 auf ein starkes Wachstum hoffen.

1. Continental AG (+82%)

Der klare Sieger im DAX 2013 ist die Continental Aktie, der große Autozulieferer aus Hannover konnte 2013 über 82% zulegen. Trotz der Tatsache, dass die Aktie bereits 2012 eine sehr starke Performance hinlegte, konnte Sie diese Performance im folgenden Jahr wiederholen.

Da die Autobranche in diesem Jahr wieder wachsen soll, sind die Aussichten für Continental erst einmal sehr positiv, doch kann die Aktie nach diesen beiden Rekordjahren, solch eine Performance auch 2014 erreichen?

 

Insgesamt hätten wohl die wenigsten Ende 2012  erwartet, dass diese 5 Aktien zu den Gewinnern im DAX gehören. Einzig die Deutsche Post hätte ich Ende 2012 schon zu den potentiellen Gewinnern des DAX gezählt, denn es war und ist abzusehen, dass der Online Handel auch in den nächsten Jahren stark wachsen wird. Davon profitiert natürlich auch die Deutsche Post und wird wohl auch 2014 einen Paket-Rekord verbuchen können.

Im folgenden Artikel schauen wir uns die schlechtesten 5 Aktien aus dem Jahr 2013 an.

 

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Die folgenden 6 Tipps sollen Ihnen dabei helfen für Ihre Mitarbeiter ein besserer Manager zu sein und deshalb besonders Ihre Soft-Skills verbessern.

1. Seien Sie offen für neue Sichtweisen

Die besten Manager schauen immer nach Möglichkeiten Dinge besser zu machen und sind somit auch offen dafür neue Wege zu bestreiten. Sie hören Ihren Mitarbeitern zu, denn oft kommen von Ihren Mitarbeitern die besten Verbesserungsvorschläge Dinge zu optimieren und zu verbessern. Krallen Sie sich also nicht an Dinge, die früher vielleicht so gemacht wurden fest, sondern seien Sie offen für neue Dinge, ganz egal, ob diese von Ihrem Chef oder Ihren Mitarbeitern kommen.

2. Erwarten Sie eine hohe Qualität

Setzen Sie eine hohe, aber nicht unerreichbar hohe Qualität voraus, die Ihre Mitarbeiter auch realistisch erreichen können, ohne sich zu Tode zu arbeiten. Genau hier ist der Knackpunkt: denn erwarten Sie zu viel von Ihren Mitarbeitern, arbeiten diese den ganzen Tag und können Ihre Erwartungen trotzdem nicht erfüllen. Das ist natürlich extrem demotivierend!

Deshalb setzten Sie eine hohe Qualität voraus die Ihre Mitarbeiter, aber durch konzentrierte und normale Arbeitstage erreichen können.

Aber zeigen Sie im Gegenzug auch, dass Sie sich selbst Mühe geben Ihren Mitarbeitern ein guter Chef zu sein, deshalb sollten auch Sie Ihre eigenen Erwartungen an Sie selbst mindestens genau so hoch sein, wie jene die Sie an Ihre Mitarbeiter haben.

3. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter wissen worauf diese sich fokussieren müssen

Machen Sie bereits zu Beginn eines Jahres klar worauf sich Ihre Angestellten besonders fokussieren müssen. Erstellen Sie für Ihre Mitarbeiter gut durchdachte und messbare Ziele und besprechen Sie diese Ziele mit Ihren Angestellten. Sind Ihre Erwartungen realistisch für Ihre Mitarbeiter, wenn nicht, dann sollten Sie diese gegebenenfalls anpassen.

4. Verwenden Sie Ihre Zeit sinnvoll

Als Manager ist Ihre Zeit sehr kostbar und deshalb sollten Sie sich genau überlegen,  worin Sie dieses doch sehr begrenzte Gut (schließlich hat der Tag nur 24 Stunden und schlafen sollten Sie auch) investieren möchten. Einfach nur die Dinge möglichst schnell abzuarbeiten, sollten Sie vermeiden und stattdessen mehr reflektieren und versuchen Prozesse zu optimieren.

Sparen Sie Zeit indem Sie bestimmte Dinge an Ihre Mitarbeiter delegieren, die Sie nicht selber machen müssen. Zusätzlich sollten Sie Ihre Aufgaben priorisieren, um so zuerst die wichtigen Aufgaben zu erledigen und dann erst die unwichtigeren oder Sie können eben diese Aufgaben an Ihre Mitarbeiter delegieren.

5. Geben Sie Ihren Mitarbeitern regelmäßig Feedback

Dieser Punkt sollte eigentlich für jeden Manager klar sein, doch vernachlässigen viele Mitarbeiter in Führungspositionen diesen Aspekt Ihrer Arbeit. Regelmäßig Feedback – positives wie auch negatives – Ihren Mitarbeitern zu kommunizieren, sollte zu Ihren Stärken gehören und achten sei dabei stets auf Ihre Formulierungen, denn Feedback muss in der Regel motivierend sein und greifen Sie beim Feedback Ihre Mitarbeiter niemals persönlich an! Jeder Mensch macht Fehler auch Sie!

6. Stellen Sie sich Konflikten und seien Sie Fair

Wenn ein Mitarbeiter Sie kritisiert oder Mitarbeiter untereinander sich nicht verstehen, sollte Sie als Manager sich diesen Konflikten stellen. Versuchen Sie diese schwierigen Situation aufzuklären und bleiben Sie immer fair. Besonders wenn Mitarbeiter Ihnen gegenüber persönlich werden. Zwar sind Sie in einer „vorteilhaften Position“, denn schließlich sind Sie in der führenden Position, doch sollten Sie deshalb niemals unfair gegenüber Ihren Mitarbeitern werden.

 

Es ist nicht gerade leicht ein guter Manager zu sein, doch hoffe ich, dass Ihnen diese 6 Tipps dabei helfen werden, im neuen Jahr ein besserer Manager zu sein.

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Bei all den Problemen und Gefahren, welche die zunehmende Globalisierung der Welt mit sich bringt, darf nicht übersehen werden, dass es auch sehr positive Entwicklungen gibt. Deshalb möchte ich in diesen Artikel nun die Fortschritte bei globalen Problemen wie beispielsweise der Armut oder der Gesundheitsversorgung darstellen.

Demokratische Strukturen

Mehr und mehr Entwicklungsländer bauen demokratische Strukturen auf, Menschen gehen auf die Straßen und protestieren gegen Diktatoren, denn diese Menschen sind gewillt etwas in Ihrem Land zu verändern.

All dies ist insgesamt eine sehr positive Sache, auch wenn man ganz klar sagen muss, dass die letzten Revolutionen sehr blutig und grausam waren bzw. sind (!). Doch erinnern wir uns an unsere Geschichte bis wir erfolgreich eine langfristige Demokratie in Deutschland einführen haben: Auch wir hatten damals einen langen Weg mit zahlreichen Rückschritten vor uns, denn das Problem an demokratischen Strukturen ist immer, dass die zuvor mächtigen Menschen ihre Macht abgeben müssen, damit nun die neuen demokratisch gewählten Menschen, die ehemaligen Diktatoren ersetzen können.

Deshalb bewerte ich die zunehmende Demokratisierung insgesamt als eine positive Entwicklung.

Armut nimmt in einigen Teilen der Welt deutlich ab

Vor allem China, Indien, einige Staaten Südostasiens und Lateinamerikas haben es geschafft, die Anzahl der Menschen, die mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen müssen, deutlich zu reduzieren. Allerdings nimmt die Armut in einigen Ländern südlich der Sahara noch stark zu. Korruption, kaum ausgebaute Infrastrukturen und schlechte Bildungschancen tragen nicht gerade dazu bei, dass sich die Lage in den nächsten Jahren verbessern wird.

Wachstum der Weltbevölkerung verlangsamt sich

Die durchschnittliche Anzahl der Kinder je Frau, also die Gesamtfruchtbarkeitsrate ist von 5,5 Kinder je Frau 1970 auf 2,5 Kinder je Frau 2007 gesunken und wird voraussichtlich in Zukunft weiter sinken. Diese Entwicklung ist zum großem Teil auch den staatlichen Familienplanungsprogrammen zu verdanken, denn eine wachsende Weltbevölkerung führt zu sehr großen Problemen angefangen bei einer zunehmenden Arbeitslosigkeit bis hin zu Versorgungsproblemen.

Fortschritte der Gesundheitsversorgung und Ernährung

Besonders die Kindersterblichkeit hat sich seit 1970 mehr als halbiert und auch der Anteil der Menschen, die Zugang zu sauberen Trinkwasser haben ist stetig gestiegen. Dadurch konnte in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern die Gesundheitsversorgung verbessert werden.

Fortschritte im Bildungssektor

Der Anteil der erwachsenen Analphabeten ist in den letzten Jahren deutlich geschrumpft und auch der Primärschulbesuch hat enorm zugenommen. Dadurch wurde die Bildungschancen vor allem in Entwicklungsländern deutlich erhöht, allerdings muss auch hier gesagt werden, dass es in einigen Ländern noch sehr deutliche Defizite im Bildungssektor gibt.

Gleichstellung von Mann und Frau

Ebenfalls ein positiver Trend der sich in den letzten Jahren beobachten lässt, ist die zunehmende Gleichstellung von Mann und Frau. Selbst in Staaten in denen Frauen den Männern deutlich unterstellt sind, findet eine langsame Annäherung statt.

Für uns teilweise unvorstellbar, dass beispielsweise Frauen in einigen arabischen Staaten offiziell kein Auto fahren dürfen, doch inzwischen trauen sich immer mehr Frauen zu gegen solche Ungerechtigkeiten zu protestieren und auch die Männer in diesen Staaten akzeptieren mehr dieses neue Frauenbild.

Fazit

Insgesamt können wir also sagen, dass es abgesehen von den zahlreichen negativen Entwicklungen auch positive Fortschritte gibt, die einem Hoffnung für die Zukunft geben.

 

Im nächsten Artikel dieser Serie geht es dann um die Kämpfe der knappen Ressourcen und um bewaffnete Konflikte besonders in Entwicklungsländern.

 

Im vorangegangenen Artikel die weltweiten Veränderungen haben wir unseren Blick hauptsächlich auf die politische und die wirtschaftliche Ebene gerichtet. Doch darüber hinaus gibt es noch weitere globale Entwicklungen, die ich nun in diesem Artikel behandeln möchte.

Veränderungen im gesellschaftlichen Bereich

Die Globalisierung hat nicht nur Auswirkungen auf den politischen und wirtschaftlichen Bereich, denn die Globalisierung beeinflusst vor allem auch die Gesellschaft in einem hohem Maße.

Bevölkerungswachstum

Die Weltbevölkerung steigt weiterhin sehr stark, auch wenn das Bevölkerungswachstum in China stark abgenommen hat. Doch Schwellenländer wie Indonesien, Bangladesh, Pakistan oder Brasilien weisen steigende Wachstumszahlen auf.

Abwanderung von ländlichen Regionen

In zahlreichen Ländern weltweit wandern die Menschen von den ländlichen Regionen in die Städte ab, wo sie sich bessere Zukunftsaussichten erhoffen.

Migration aus Entwicklungsländer in Industrie- und Schwellenländern

Seit einigen Jahren beobachtet man eine wachsende Zahl von Migranten, die aus Entwicklungsländern in die Schwellen- und Industriestaaten ziehen.

Armut steigt in verschiedenen Regionen

Vor allem in den Staaten südlich der Sahara wächst die Armut noch immer sehr stark, bei einem überdurchschnittlich hohen Bevölkerungswachstum.

HIV breitet sich nach wie vor aus

In den Entwicklungsländern wächst noch immer die Zahl der HIV-Infizierten, auf wenn hier schon erste Erfolge erzielt wurden.

Veränderungen in der Umwelt

Mit dem technischen Fortschritt und der Globalisierung verändert der Mensch auch sehr stark die Umwelt und das leider in der Regel im negativen Sinne.

Erderwärmung

Die steigenden Abgase von Autos, Flugzeugen, Industrie etc. führen zu einer Erderwärmung, die wir bereits jetzt schon beispielsweise durch das Abschmelzen der Gletscher zu spüren bekommen.

Desertifikation, Bodenzerstörung und Wasserverschmutzung

Städte werden regelrecht vom Sand „verschluckt“ und der Boden durch durch die Abholzung oder durch den Ackerbau zerstört. Leider kennen die meisten Entwicklungs- und auch Schwellenländer keinen Umweltschutz, sodass Abwässer und Chemikalien ungefiltert in die Seen und Flüsse geraten und so nicht nur die Fische vergiften, sondern auch die Menschen, die diese Fische essen.

Schrumpfende Waldbestände

Besonders die Regenwälder dieser Welt werden in einem unvorstellbarem hohem Maße abgeholzt, um das Holz zu verkaufen und die Fläche zur Agrarnutzung zu verwenden. Doch wenn der Regenwald einmal abgeholzt ist, wird der Boden sehr schnell unfruchtbar und schon muss die nächste Waldfläche abgeholzt werden – oder wenns schnell gehen soll wird der Wald einfach abgebrannt -. Diese schrumpfenden Waldbestände führen dann zu einem besorgniserregenden Rückgang der Artenvielfalt.

Begrenzte Süßwasservorkommen

Die Wasserbedarf auch in Entwicklungsländern steigt stetig, doch sind in vielen Ländern die Süßwasservorkommen sehr begrenzt und so ist es sehr aufwendig sauberes Süßwasser zu gewinnen.

Dezimierung der Fischbestände

Schleppnetze, Tiefseefischerei etc. gefährden die Fischbestände weltweit: Thunfische werden immer seltener und deren Bestände sind z.B. im Mittelmeer um über 95% zurückgegangen. Auch Delfine, Wale, Haie und viele weitere Arten werden durch diesen Stil der Massenfischerei gefangen und so stark bedroht.

Agrartechnische und genetische Innovationen

Genmais, neue Pestizide und Düngemittel mögen zwar effektiv sein, doch kann wohl niemand die langfristigen Auswirkungen dieser neuen Inn0vationen einschätzen.

Deshalb sehe ich die Globalisierung in den meisten Aspekten alles andere als positiv, denn Sie gefährdet oftmals Mensch und Natur.

Ich gebe zu, dass die positiven Effekte der Globalisierung in meinen Artikel wohl etwas zu kurz gekommen sind und werde deshalb im folgenden Artikel vielversprechende Fortschritte behandeln, die einem dann doch Hoffnungen geben, dass wir durch die Globalisierung doch nicht unsere Welt zerstören.

 

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