Ich kenne es von früher: den großen Trend der Sticker und Aufkleber. In der Grundschule waren Sticker ein beliebtes Tauschmittel. Wie ich nun heute gelesen habe, scheint dieser Trend vor allem in Großstädten wieder aufzuflammen.

Dieser Boom von Stickern und Aufklebern könnte besonders im Marketing eine Rolle spielen. Jeder der mich kennt, weiß das ich auf diese Form des Guerilla Marketings und Low-Budget Marketing stehe. Gerade Aufkleber und Sticker können nicht nur ein sehr günstiges, sondern auf äußerst kreatives Marketinginstrument sein.

So lassen sich die Aufkleber in zahlreichen Formen, Größen und Farben herstellen. Darüber hinaus ist die Produktion nicht sehr teuer. Da allerdings die Reichweite natürlich eher eingeschränkt ist, lohnt sich diese Form des Marketings meiner Meinung nach eher für regionale Unternehmen ggf. aber auch für manche Online Unternehmen.

Wie bekommen ich nun meine Kunden dazu, dass diese Ihre Sticker aufkleben?

Zunächst einmal freut sich ein Kunde sicherlich, wenn ein paar Sticker kostenlos zu seinem Einkauf erhält. Aber wie können wir unsere Kunden dazu bringen, dass diese Ihre Aufkleber und Sticker irgendwo aufkleben?

Früher war ich regelmäßig Skateboard fahren und wenn wir dann ein neues Skateboard oder Equipment gekauft haben, dann gab es zum Einkauf stets einige Sticker dazu. Keine Frage, wenig später haben wir die Sticker natürlich auf unser Board aufgeklebt. Warum? Weil diese von bekannten Skater-Marken gewesen sind und somit super auf unser Board passten. Niemals hätten wir irgendwelche Sticker von der Kaugummipackung oder dergleichen auf unser Skateboard geklebt.

Damit Kunden, also die Aufkleber auch nutzen, muss das Motiv eines Aufkleber zu der inneren Einstellung des Kunden passen. Aus diesem Grund gilt auch hier, dass du deine Zielgruppe genaustens kennen solltest.

Kennst du deine Kunden, weißt welche inneren Einstellungen diese haben und dann kannst du dieses Wissen für die Gestaltung der Aufkleber verwenden. Neben Bildern oder Markenlogos eignen sich häufig Statements, Mottos oder lustige Sprüche sehr gut für die Gestaltung von Stickern und Aufklebern.

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Junge Entrepreneure, die zum ersten Mal den Weg in die Selbständigkeit wagen, müssen schnell feststellen, dass zum Beispiel ein eigenes Online Business aufzubauen, ganz andere Anforderungen an die Gründer stellt, als du es als Angestellter gewohnt bist.

In diesem Beitrag möchte ich dir 13 Tipps geben, damit du dein Online Business erfolgreich aufbauen kannst und ein erfolgreicher Entrepreneur wirst.

1. Gehe auch Risiken ein

Im normalen Angestellten-Verhältnis sind wir es gewohnt eine gewisse Sicherheit zu haben. Als Entrepreneur hingegen bist du für deinen Erfolg vollkommen selbst verantwortlich.

Es ist praktisch unmöglich sein eigenes Online Business aufzubauen, ohne Risiken einzugehen. Genau aus diesem Grund solltest du bereit sein ein Risiko in Kauf zu nehmen, wenn du ein Unternehmen aufbauen möchtest. Du solltest aber auch überlegen, ob dem Risiko eine große Chance entgegensteht. Es nützt nichts Risiken einzugehen, wenn du nicht die Chance auf Erfolg hast und es sich so nicht lohnt ein Risiko einzugehen.

2. Schreibe all deine Ideen sofort nieder

Egal, ob per App oder auf einem Stück Papier; du solltest deine Ideen immer sofort aufschreiben. Wie oft habe ich es schon selbst erlebt, dass mir eine gute Idee eingefallen ist, aber da ich diese nicht sofort schriftlich festgehalten habe, ist diese Idee so schnell wieder gegangen, wie sie gekommen ist.

Auf meinem Schreibtisch habe ich so zum Beispiel einen kleinen Haufen mit Post-Its, die ich immer nutze, um meine Ideen festzuhalten.

Meine kreativsten Stunden am Tage sind die Morgenstunden oder die Stunden kurz bevor ich Schlafen gehe. Während dieser Zeit fallen mir die meisten und besten Ideen ein und natürlich versuche ich diese so gut es geht festzuhalten. Aus diesem Grund habe ich beispielsweise neben meinem Bett ein kleines Notizbuch in dem ich neue Ideen immer sofort aufschreibe.

3. Halte die Augen nach neuen Geschäftsmöglichkeiten auf

Als Entrepreneur bist du immer auch auf der Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten, um dein Business weiterzuentwickeln. Nur wenn du offen für neue Möglichkeiten bist, wirst du dein Business erfolgreich ausbauen können.

Gerade dann, wenn Leute mit interessanten Ideen auf dich zukommen, solltest du diese nicht reflexartig abweisen, sondern gründlich überlegen, ob sich diese Ideen für dein Business eignen. Einfach Leute abzuweisen, nur weil sich eine Idee im ersten Moment verrück anhört, halte ich für vollkommen falsch.

Du solltest aber nicht darauf warten, dass die Leute auf dich mit konkreten Ideen zukommen. Immer wenn ich im Internet unterwegs bin, halte ich die Augen nach neuen Geschäftsmöglichkeiten auf. Sobald ich eine Geschäftsmöglichkeit entdeckt habe, zögere ich nicht die entsprechenden Personen zu kontaktieren (siehe nächster Tipp!).

4. Knüpfe Kontakte per Email

Aufbauend auf den letzten Punkt folgt nun dieser Tipp. Nachdem du eine interessante Geschäftsmöglichkeit entdeckt hast, finde zunächst die passenden Ansprechpartner heraus. Im nächsten Schritt solltest du dann nicht zögern diese zu kontaktieren und ihnen deine Idee zu präsentieren.

In der heutigen Zeit geht dies am besten per Email. Falls dein Gegenüber sich nicht melden sollte, kannst du ihn auch versuchen telefonisch zu erreichen.

5. Baue dir ein Netzwerk auf

Wahrscheinlich noch wichtiger, als für Angestellte ist für Entrepreneure der Aufbau eines guten Netzwerks. Über dein Netzwerk kannst du an neue Aufträge gelangen oder mit anderen gemeinsam neue Projekte entwickeln.

Also nutze Xing und/oder LinkedIn um interessante Leute zu kontaktieren und dein Netzwerk auszubauen.

6. Nehme Ratschläge und Tipps dankend an

Als Entrepreneur musst du ständig lernfähig sein, denn gerade in der heutigen Zeit ändern sich so viele Dinge rasend schnell, sodass nur selten noch die Dinge, wie vor einigen Jahren gelten.

Genau aus diesem Grund solltest du für Ratschläge und Tipps offen sein, ganz egal ob die ein Professor oder ein Taxi-Fahrer einen Tipp gibt, denke immer darüber nach, ob du ihn beherzigen solltest oder nicht. Denn natürlich ist nicht jeder Tipp gut, aber du solltest dir zumindest Gedanken machen, ob es ein guter Ratschlag ist.

7. Höre nicht allen zu

Du wirst im Leben immer mit Menschen zu tun haben, die dich nicht mögen, neidisch auf dich sind oder sehen wollen, wie du scheiterst. Von solchen Menschen solltest du dich nicht beeindrucken lassen und deshalb diesen Menschen nicht zuhören.

Natürlich sollten sich andere mit dir auch kritisch auseinandersetzen dürfen, ohne dass du gleich eingeschnappt bist, aber von solch negativ gestimmten Menschen brauchst du dir sicherlich nichts anzuhören.

8. Gewinne auch mal Abstand

Du kannst nicht 365 Tage im Jahr Vollgas geben. Hin und wieder ist eine kleine Auszeit nicht nur für dich und deinen Körper gesund, sondern auch für dein Business. So kannst du im Urlaub entspannen und andere Eindrücke sammeln.

Wenn du dann zurück kommst und wieder beginnst an deinem Business zu arbeiten, werden dir sicherlich einige Dinge auffallen, die du verbessern möchtest oder du kommst mit einem ganzen Koffer neuer Ideen zurück, die du nun umsetzen kannst.

Manchmal bin ich nicht sehr motiviert und kann mich nur schwer zum Arbeiten aufraffen. Immer wenn ich diese Trägheit spüre, lasse ich mein Business ersteinmal stehen und mache etwas Sport; am liebsten eine Runde Joggen oder Freeletics. Sobald ich mein Training abgeschlossen habe, gehe ich voller Energie wieder an die Arbeit.

9. Sei deine eigene Marke

Als Entrepreneur ist es wichtig, dass du eine starke Persönlichkeit bist. Zwar sind die meisten Menschen zu Beginn keine starken Persönlichkeiten, aber das heißt ja nicht, dass du es nicht lernen kannst.

Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema ist zum Beispiel das Buch „Die stärkste Marke sind Sie selbst!“ von Jon Christoph Berndt.

10. Lerne jeden Tag

Ein Entrepreneur zu sein heißt auch, jeden Tag zu lernen. Schließlich musst du dich ständig auf dem Laufenden halten, was in deiner Branche passiert. Zudem solltest du gerade dann, wenn du dein eigenes Online Business aufbaust, dich ständig in Sachen Online Marketing, Webdesign, SEO etc. weiterbilden.

Wie du im vorherigen Tipp erfahren hast, ist eine starke Persönlichkeit enorm wichtig, sodass du dich auch in diesem Bereich weiterentwickeln solltest.

11. Frage nach Hilfe

Wenn du bei einem bestimmten Thema Hilfe benötigst, zögere nicht auch mal nach Hilfe zu fragen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke, da du dir eingestehen kannst, dass du nicht alles kannst.

So kannst du gerne auch mich bei Problemen rund um dein Online Business kontaktieren. Schreibe mir einfach eine Email an andreas@my-business-blog.de und ich werde mich schnellstmöglich um dein Anliegen kümmern.

12. Gebe niemals auf

Wir kennen es alle: Manchmal läuft einfach nichts, wir verlieren unsere Motivation und stehen kurz davor aufzugeben. Aber ein wahrer Entrepreneur gibt niemals auf, er glaubt an seine Vision und wird immer auf der Suche nach Lösungen sein.

13. Habe Spaß

Das – für mich – aller wichtigste ist, dass du versucht immer Spaß an deiner Arbeit zu haben. Als Entreperneur hast du das große Glück, dass du keinen anstrengenden Chef hast, deine Arbeitszeit weitgehend selbst bestimmten kannst und überhaupt sehr viel Freiheit hast. Also genieße diese Art des Arbeitens und versuche so oft es geht Spaß bei der Arbeit zu haben.

 

Ich hoffe dir haben diese 13 Tipps gefallen und konnten dir weiterhelfen. Über ein Feedback würde ich mich, wie immer sehr freuen.

 

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Wenn du eine Webseite launchen möchtest, brauchst du natürlich eine passende Domain. Viele Leute – wie auch ich – haben sich bei dem Start ihres Webprojektes keine großen Gedanken bezüglich der Domain gemacht. Ein Fehler, wie ich jetzt sagen kann. Damit du genau diesen Fehler nicht machst, habe ich in diesem Beitrag einige Tipps zusammengetragen, die du bei der Auswahl einer passenden Domain beachten solltest.

Name der Webseite = Domain?

Diese Vorgehensweise finde ich zunächst einmal nicht verkehrt. Denn, wenn der Name deiner Webseite, auch der Domain entspricht, ist es für den Besucher einfacher deine Webseite wiederzufinden. Andernfalls kann es Besucher verwirren, wenn die Domain eine andere ist, als der Name der Webseite. Schließlich gehen die meisten Besucher zunächst einmal davon aus, dass der Name deiner Webseite und die Domain identisch sind.

Ich habe dir in einem vorherigen Artikel bereits einige Hinweise gegeben, wie du einen guten Namen für deine Webseite findest. Da ein Webseitenname und eine Domain sich doch recht ähnlich sind, wirst du den einen oder anderen Tipp aus dem vorherigen Artikel auch hier wiederfinden.

Je kürzer desto besser

Genau, wie bei einem guten Webseitennamen ist es auch bei der Domain ähnlich: je kürzer die Domain desto besser. Kurze Domains sind nicht nur leichter zu merken, sondern auch schneller einzutippen; das erleichtert deinen Besuchern den Aufruf deiner Seite.

Wenn du bestimmte Keywords in deine Domain einbringen möchtest, kann es natürlich schwierig sein, die Domain kurz zu halten. In diesem Fall solltest du wenigstens darauf achten, dass die Domain nicht allzu schwierig einzutippen ist oder sich beispielsweise leicht Rechtschreibfehler einschleichen.

Die richtige Domain-Endung

Bei der Auswahl der richtigen Domain-Endung ist es wichtig zu wissen, für welche Zielgruppe du deine Webseite betreibst. Schreibst du für deutsche Besucher, sollte deine Domain die Endung .de haben. Für Österreich .at und für die Schweiz .ch. Betreibst du deine Seite auf englisch ist eine .com Domain äußerst vorteilhaft.

Wenn du dir eine .de Domain sicherst, ist es häufig sinnvoll auch die entsprechende .com Domain zu reservieren. So brauchst du keine Angst haben, dass dir ein Wettbewerber oder jemand anderes diese Domain wegnimmt. Auch wenn du überlegst langfristig international tätig zu werden, ist es wichtig, dass du dir die .com Domain gesichert hast.

Andere Domain-Endungen, wie zum Beispiel .biz oder dergleichen würde ich nicht empfehlen. Falls deine Wunschdomain bereits vergeben ist, kannst du noch verschiedene Dinge ausprobieren, um eine passende Domain zu finden, ohne deinen Webseitennamen ändern zu müssen.

So könntest du bei einer Domain, die aus mehreren Wörter besteht, versuchen diese mit einem Bindestrich zu trennen oder eben ohne Bindestrich zusammen zu schreiben. Besteht deine Domain aus mehreren Wörter kannst du versuchen beispielsweise den Anfangsbuchstaben jedes Wortes zu nehmen und darauf eine passende Domain zu kreieren. Alternativ könntest du auch ganze Wortfragmente verwenden und diese kombinieren.

Denn leider sind zahlreiche Domains bereits vergeben, sodass es nötig sein kann hier etwas zu tricksen.

Markenrechte

Wie auch schon bei der Auswahl des richtigen Namens für deine Webseite, solltest du auch bei der Auswahl der passenden Domain die Markenrechte beachten. So kannst du zum Beispiel auf TMview überprüfen, ob deine Domain irgendwelche Markenrechte verletzen könnte.

Meine Wunschdomain ist schon vergeben, was tun?

Wenn deine Wunschdomain bereits vergeben ist, kannst du entweder -wie oben bereits geschildert- versuchen deine Domain so abzuwandeln, dass du eine freie Domain findest oder du kannst den Domaininhaber auch direkt kontaktieren.

So könntest du beispielsweise den Domaininhaber kontaktieren und ihm anbieten, die Domain für 100€ abzukaufen. Die meisten würden auf ein solches Angebot wohl eingehen, besonders wenn die Domain nicht wirklich genutzt wird.

Häufig findest du bei einer nicht verfügbaren Domain einen Verweis, wo du diese für 1000-2000€ kaufen kannst. Ein solch hoher Preis ist für ungenutzte Domains häufig völlig übertrieben, sodass der Inhaber sicherlich froh ist, wenn du ihm ein Angebot über 100€ machst und es voraussichtlich annehmen wird.

Sollte der Inhaber dennoch auf einen so hohen Preis bestehen bleiben, musst du dir leider eine andere Domain aussuchen. Oder vielleicht sogar das Geld investieren.

 

Also Augen auf bei der Wahl der richtigen Domain. Denn sobald du deine Webseite eingerichtet ist und diese läuft ist es häufig schwierig die Domain noch zu wechseln. Du möchtest mehr über die Suchmaschinenoptimierung erfahren und wissen, wie deine Webseite bei Google ganz nach oben kommt? Dann kann ich dir einen richtigen Wälzer mit über 900 Seiten sehr empfehlen: Suchmaschinen-Optimierung: Das umfassende Handbuch

 

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Du hast einige Beiträge für deinen neuen Blog geschrieben und deinen Blog online gestellt. Glückwunsch, aber die richtige Arbeit beginnt jetzt erst. Nun geht es darum, die ersten Besucher zu gewinnen. Bevor du die folgenden Schritte durchführst, sollte dein Blog schon mindestens 15 Blogbeiträge aufweisen, sodass Besucher nicht vor einer leeren Webseite stehen.

Pinge Google, Bing und Yahoo an

Zunächst kannst du die drei großen Suchmaschinen anpingen, damit diese wissen, dass es deine Webseite gibt. Zwar findet Google & Co. nach einiger Zeit deinen Blog auch so, doch schaden kann das Anpingen der Suchmaschinen nicht.

Hier habe ich dir die Links herausgesucht, wo du deine neue Webseite direkt eintragen kannst:

Da Bing und Yahoo bei der Suche zusammenarbeiten, wird deine Webseite automatisch auch bei Yahoo eingetragen, wenn du diese bei Bing anmeldest.

Die wichtigste Suchmaschine in Deutschland ist mit Abstand Google. Google besitzt einen Marktanteil von über 90%. Aus diesem Grund kann es auch genügen, deine Webseite nur bei Google manuell einzutragen. Innerhalb kurzer Zeit werden dann auch Bing und Yahoo deine Webseite finden und diese indizieren.

Die richtigen Keywords

Damit deine Beiträge über die Suchmaschinen Besucher anziehen ist es wichtig, deine Beiträge an bestimmte Keywords anzupassen. So lohnt es sich vorher gute Keywords zu recherchieren und speziell für diese Keywords Beiträge zu schreiben.

In diesem Beiträge baust du dann die Keywords (oder besser noch Phrasen) in den Text, Description, Title und Überschriften ein. Beschränke dich am besten auf nur ein bis maximal zwei Keywords oder Phrasen pro Beitrag.

Beachte auch, dass die Nutzerfreundlichkeit an erster Stelle stehen sollte. Unnatürliche Satzkonstruktionen, nur damit dein Keyword noch einmal öfter im Beitrag vorkommt, solltest du vermeiden.

Um nun die wirklich guten Keywords zu finden, kommst du leider wohl nicht darum herum, dir ein professionelles Keyword-Tool zuzulegen. Ich würde dir wirklich das SECockpit von SwissMadeMarketing empfehlen. Mit diesem Tool findest du mit garantiert erstklassige Keywords.
SECockpit - Keyword Research Tool

Leider bietet dir kein kostenloses Tool einen ähnlichen Funktionsumfang an.

Was zeichnet gute Keywords für meinen Blog aus?

Gute Keywords zeichnen sich durch drei wesentliche Eigenschaften aus. Sie sollten zum einen nur eine schwache Konkurrenz bei Google aufweisen. Das heißt, dass die Seiten, die bei Google ebenfalls unter diesem Keyword gefunden werden, keine großen Authority Seiten sind. Mit dem Keyword „Versicherung“ bei Google in den Top-Suchergebnissen zu ranken ist also aussichtslos, erst recht für einen neuen Blog.

Da die meisten Keywörter bei Google durch sehr bekannte Webseiten besetzt sind, bietet es sich an, statt auf ein bestimmtes Keyword zu optimieren, besser auf eine bestimmte Phrase zu optimieren. Beispielsweise könntest du statt dem Keyword „Versicherung“ besser auf die Phrase „Versicherung für Blogger“ optimieren. Bei dieser Phrase ist die Konkurrenz nämlich deutlich schwächer.

Gute Keywords sollten im Monat schon mindestens 150 mal gesucht werden. Wobei du hier besonders den Arbeitsaufwand abwägen solltest. Ein Keyword welches 100 mal im Monat gesucht wird, bei dem es aber praktisch keine Konkurrenz bei Google gibt ist besser, als ein Keyword, welches 300 mal im Monat gesucht wird, bei dem aber die Konkurrenz sehr stark ist. Es kommt bei einem guten Keyword also auch auf die Suchhäufigkeit an.

Relevanz ist das nächste Stichwort für gute Keywords. Denn die Keywords sollten zu dem Thema deines Blogs passen. Wenn sich dein Blog über Katzen dreht, wird ein Artikel über Steuergesetze bei Google tendenziell schlechter ranken, als ein Beitrag über Katzen.

Gastartikel für andere Blogs schreiben

Eine hervorragende Möglichkeit, um Links von anderen Blogs zu erhalten, ist es, informative Gastartikel auf anderen Blogs zu veröffentlichen. Wenn du beispielsweise einen Blog über das Motorradfahren schreibst, kannst du andere Blogs mit dem gleichen Thema suchen und diese fragen, ob du auf deren Blog einen Gastartikel veröffentlichen kannst. Die meisten Blogger freuen sich über solche Angebote und nehmen sie dankend an.

Im Rahmen eines solchen Gastbeitrags kannst du in der Regel ein bis zwei Backlinks zu deiner Webseite setzen. Eine gute Strategie, die ich mir vom Sebastian abgeschaut habe, ist nicht einfach auf deine Hauptseite deines Blogs zu verlinken, sondern auf einen relevanten Beitrag.

Du hast beispielsweise auf deinem Blog ein Artikel zum Kurvenfahren mit dem Motorrad geschrieben. Dieser Artikel ist sehr umfangreich und umfasst fast 2000 Wörter. Nun fragst du einen anderen Blog, welcher sich ebenfalls mit dem Motorradfahren beschäftigt, ob du einen Gastartikel zum Thema Kurvenfahren schreiben darfst. Dieser Gastartikel ist praktisch eine kurze Zusammenfassung (ca. 600 Wörter) deines ausführlichen Artikels. In diesem Gastartikel verlinkst du nun direkt auf deinen Originalbeitrag.

Der Vorteil dieser Methode ist der, dass Google hier direkt eine große Relevanz zwischen diesen beiden Artikeln erkennt und dein Link damit sehr wertvoll ist, schließlich erhält der interessierte Leser im Originalartikel noch weitere tiefergehende Informationen.

Beiträge anderer Blogs kommentieren

Es lohnt sich andere Blog zu lesen, nicht nur weil diese richtig informative Artikel veröffentlichen, sondern auch um dich bei Diskussionen zu beteiligen oder neue Beiträge zu kommentieren. Wenn du hilfreiche oder interessante Kommentare schreibst, wirst du mit Sicherheit auf diese Weise den einen oder anderen Besucher erhalten.

Indem du Beiträge anderer Blogs kommentierst, kannst du so zudem neue Kontakte zu Bloggern knüpfen. Gerade das Bloggen lebt davon sich mit anderen auszutauschen und über seine Erfahrungen und Tipps zu sprechen.

Umfassende und einzigartige Inhalte kreieren

„Content is King“, dies galt früher, wie heute. Der große Vorteil von einzigartigen, umfassenden und fesselnden Beiträgen ist der, dass diese von anderen Bloggern und Webseitenbetreibern verlinkt werden.

Nicht nur Google freut sich über lange Artikel, weil diese mehr Informationen enthalten, auch deine Leser kannst du mit längeren und einzigartigen Inhalten stärker fesseln, als 300 Wörter lange Kurzbeiträge.

Meiner Meinung ist es besser weniger und dafür längere Beiträge zu schreiben, als viele kurze Artikel zu schreiben. Natürlich solltest du einen Beitrag nicht absichtlich in die Länge ziehen und mit leeren Satzkonstruktionen erweitern. Suche dir ein Thema für einen Blog-Beitrag heraus und falls du merkst, dass der Beitrag zu kurz gerät recherchiere im Internet, ob du weitere Informationen findest. Falls nicht dann ist es auch okay, wenn der Beitrag mal etwas kürzer ist.

Zum Thema einzigartige Inhalte gehören auch Interviews. So kannst du beispielsweise andere Blogger oder Experten zu einen bestimmten Thema interviewen. Ein solches Gespräch ist nicht nur äußerst interessant für deine Leser, du profitierst häufig zudem davon, dass dein Interviewpartner den Beitrag seinerseits noch promotet.

 

Dein Blog ist online? Dann geht’s auf die ersten Besucher zu gewinnen. Mit guten Artikeln wirst du aus deinen ersten Lesern sicherlich schnell den einen oder anderen Stammleser machen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Jagd nach Besuchern.

 

Du möchtest mehr darüber erfahren einen erfolgreichen Blog aufzubauen? Dann kann ich dir das wohl beste deutsche Buch zu diesem Thema von Michael Firnkes empfehlen: Blog Boosting

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