In diesem Artikel dreht sich alles um Nearshore Dienste und wie sie Ihnen helfen können, kosteneffizienter und kompetenzfähig in Ihrem Geschäft zu sein, indem Sie einen Entwickler mieten.

Was bedeuten Nearshore Dienste und wie unterscheiden sie sich von Offshoring

Nearshore Outsourcing funktioniert genauso wie Offshore, außer dass sich Ihr Unternehmen mit Arbeitnehmern in ähnlichen Zeitzonen und geografischer Nähe zusammenschließt. Dadurch wird die Kommunikation viel leichter und es kommt schneller zu Ergebnissen. Besuche vor Ort können stattfinden, was bei Offshore Outsourcing mit Freelancern kaum möglich ist. Außerdem bietet Nearshore im Vergleich zum Onshore-Outsourcing einige Kosteneinsparungen und hochwertige Softwareergebnisse.

Letztendlich kann Nearshore jedoch nicht mit den Stundensätzen von Offshore-Gesellschaften konkurrieren (Nearshore-Tarife liegen in der Regel bei etwa 50 €/ Stunde), aber die Bequemlichkeit, in der gleichen oder einer ähnlichen Zeitzone zu sein und kürzere Reisezeiten für Besuche vor Ort zu haben, verringert nicht nur die Kosten, sondern auch den Stress für Sie und Ihr Unternehmen und bereichert den Entwicklungsprozess.

Start-ups und Nearshoring – Vor- und Nachteile

Ein typisches Start-up besteht aus drei Personen: einem Gründer, der die täglichen Abläufe leitet, einem Mitgründer, der die unvermeidlichen technischen Probleme löst, und einem weiteren Teammitglied, das sich um alles andere kümmert. Es herrscht die allgemeine Überzeugung, dass es sinnvoll ist, einige neue Mitarbeiter einzustellen, um die Arbeitsbelastung zu verteilen und effizienter zu arbeiten. Leider verfügen Start-ups oft nur über sehr begrenzte Ressourcen für diesen Zweck, und es kostet viel Geld, neue Mitarbeiter einzustellen.

Mittelständische IT-Unternehmen hingegen versuchen immer, so schnell wie möglich neue Mitarbeiter zu finden, um ihre schnell wachsenden Teams weiterhin mit Fachkräften zu versorgen.

In beiden Fällen kann sich Outsourcing als nützlich erweisen. Es hilft Unternehmen, die richtigen Leute zu finden oder schnelle Lösungen für einen angemessenen Geldbetrag zu erarbeiten – in den meisten Fällen können Start-ups Outsourcing in Kombination mit anderen Einstellungsmethoden einsetzen.

Aber so nützlich es auch sein kann, Software-Outsourcing gibt es in verschiedenen Formen und Größen, so dass man Zeit braucht, um genau zu überlegen, wofür man sich entscheiden soll. Bei der Entscheidung darüber, welche Arbeiten ausgelagert werden sollen und welche Einstellungsmethode verwendet wird, sollte man auch den Standort des potenziellen Outsourcers sorgfältig abwägen.

Einige Auslagerungsziele sind zu weit entfernt, und Unterschiede im kulturellen Hintergrund können Probleme bei der persönlichen Kommunikation verursachen. Der Standort kann auch Probleme bei der Verwaltung der ausgelagerten Aufgaben verursachen. Andere Aspekte, wie

  • die gesprochene Primärsprache,
  • die Höhe der Löhne und
  • die Zeitzone

sollten bei der Wahl des „richtigen” Standorts berücksichtigt werden.

Außerdem geht es bei der Auslagerung der Softwareentwicklung nicht darum, den billigsten Anbieter zu beauftragen – es geht darum, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten. Und die Suche nach dieser Übereinstimmung kann einfacher sein, wenn man weiß, dass es nur drei mögliche Szenarien bei der Suche nach einer Outsourcing-Firma gibt: Sie können onshore, offshore oder nearshore sein.

Onshore-Lösungen wiederum sind ziemlich teuer, vor allem wenn man versucht, einen Partner in einem entwickelten Land wie den USA oder Deutschland zu finden. Wenn Ihnen die Onshore-Kosten also zu hoch sind, dann kann eine Nearshore-Gesellschaft eine gute Option sein: Die Preise werden niedriger sein als im Heimatland Ihres Unternehmens und der Wettbewerb um technische Talente wird weniger intensiv sein. Also mieten Sie einen Entwickler über Nearshoring im Nachbarland!

Für Firmen in den Vereinigten Staaten bedeutet Nearshoring die Zusammenarbeit mit Ländern wie Mexiko, Kanada und Puerto Rico. Für Unternehmen in Israel und Westeuropa bedeutet Nearshoring die Zusammenarbeit mit osteuropäischen Ländern, einschließlich der Ukraine und Weißrussland. Als Unternehmer in Europa würden Sie wahrscheinlich auf Dienste in Offshoring Länder wie Indien, Pakistan, China oder Philippinen zurückgreifen.

Geringere geografische Entfernungen und weniger ausgeprägte kulturelle Barrieren sind einige der Gründe, warum die Kommunikation und das Management mit Nearshoring insgesamt viel einfacher ist als mit Offshoring. Trotzdem sollte man sich natürlich Zeit nehmen, um einen gründlichen Plan zu erstellen und alle möglichen Eventualitäten zu berücksichtigen.

Wenn Sie die Software-Entwicklung an Auftragnehmer aus Nachbarländern auslagern, müssen Sie sicherstellen, dass alle Details vereinbart werden und dass Sie beide sich verstehen – Teamfähigkeit und Projektspezifikation sollten vorsichtig bewertet werden, aber Programmierung Outsourcing, bzw. Nearshoring ist immer kostengünstiger und vorteilhafter.

Fakten über Nearshoring

Die Nearshore-Entwicklung, besonders für Programmierer PHP, bietet viele der gleichen positiven Seiten des Offshoring und mildert gleichzeitig eine Reihe seiner Bedenken. Und die Vorteile der Nearshore-Entwicklung sichern das weitere Wachstum dieses Arbeitsmodells. Die Statistiken zeigen zudem die Beliebtheit des Nearshoring-Modells in der ganzen Welt. Zum Beispiel erreichte nach den Daten der Stastista Webseite im Jahr 2018 der Umfang des globalen Outsourcing-Marktes, einschließlich Nearshoring, 85,6 Milliarden Dollar.

Die führenden Länder beim Outsourcing sind Amerika und europäische Länder. Der kleinere Teil der Projekte kam aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Unter den TOP-20 der Nearshoring-Destinationen befinden sich Polen, Bulgarien, Rumänien, die Vereinigten Staaten und Lettland. Auch die Ukraine, Weißrussland, die Tschechische Republik und Ungarn sind beliebte Länder für die Programmierung von Software. Die Statistiken über die finanzielle Attraktivität, die Fähigkeiten und die Verfügbarkeit der Menschen und das Geschäftsumfeld sehen wie folgt aus:

Je nach Typ können Sie die gesamte Auslagerungsarbeit in zwei Kategorien einteilen:

  • Auslagerung der Informationstechnologie
  • Auslagerung von Geschäftsprozessen

Im Jahr 2018 brachte das Nearshore-Geschäftsprozess einen Umsatz von 23,6 Milliarden Dollar. Darunter befanden sich viele PHP-Softwareentwickler. Die Delegierung von Arbeiten im IT-Bereich schien in den letzten 8 Jahren immer beliebter zu werden. Im Jahr 2018 zum Beispiel brachte sie einen Umsatz von 62 Milliarden Dollar.

Was Sie für Nearshoring Dienste in diversen Ländern zahlen

Die unten aufgeführten Beträge sind nur Beispielzahlen, wenn Sie Software entwickeln lassen, da natürlich jedes Projekt individuell geschätzt werden muss. Und verhandeln Sie, denn Entwickler sind gesucht. (Joanna Staromiejska, Content Marketing Strategist at Monterail https://www.quora.com/What-is-the-best-country-in-Eastern-Europe-to-outsource-software-development)

  • Tschechische Republik – $25 bis $49 (Freiberufler: $43)
  • Indien – $25 (Freiberufler: $46)
  • Ukraine – $25 bis $49 (Freiberufler: $44)
  • Brasilie – $25 bis $49 (Freiberufler: $51)
  • Polen – $25 bis $99 (Freiberufler: $43)
  • Großbritannien – $150 bis $199 (Freiberufler: $65)
  • USA – $100 bis $149 (Freiberufler: $70)

Wie kann Ihr Start-up von einem solchen Nearshoring-Modell profitieren?

Wie Sie schon klar an der Liste der durchschnittlichen Verdienste eines Nearshore Freelancers erkennen können, ist es am kostengünstigsten einen Freiberuflichen Nearshorer zu beauftragen, die Aufgaben in Ihrer Start-up Firma zu übernehmen. Mieten Sie einen Software-Entwickler aus der Ukraine und Polen, wenn Sie eine deutsche Start-up haben.

Jetzt kennen Sie die wichtigsten Nearshoring-Vor- und Nachteile und können entscheiden, ob dies eine Option für Ihr Unternehmen ist. Während viele Leute immer noch denken, dass es bei der Auslagerung nur um die Offshore-Entwicklung geht, haben Sie eine weitere Option – die Auslagerung in das nahe gelegene Land mit einigen lokalen Vorteilen. Der Hauptgrund, warum viele Geschäftsinhaber sehen wie sie einen Entwickler zu mieten suchen, ist die Möglichkeit, eine beträchtliche Menge an Geld zu sparen und die tägliche Arbeit und die Kommunikation mit den Entwicklern viel einfacher zu machen.

Fazit

Die Wahl des Unternehmens einen Nearshoring Dienst zu beanspruchen hängt stark von den Merkmalen und Zielen Ihres Projekts ab. Wenn Sie wollen, dass es ein Erfolg wird, denken Sie an die Vor- und Nachteile des Nearshoring, seien Sie bereit, Kompromisse einzugehen und ungewöhnliche Probleme zu lösen. Schließlich ist das Nearshoring eine echte Chance, ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen!

Professionelle Bilder und Fotos fungieren als Visitenkarte für viele Unternehmen und sind auch für Blogbetreiber unverzichtbar geworden. Zahlreiche Stockfotoplattformen laden dank lizenzfreier Bilder zum Stöbern ein und werden daher besonders gerne besucht. Allerdings gelten auch für lizenzfreie Bilder bestimmte Regeln, die jeder Nutzer befolgen muss. Welche Gefahren es bei der Verwendung lizenzfreier Bilder gibt und worauf Sie bei den einzelnen Plattformen achten sollten, verraten wir Ihnen in unserem folgenden Ratgeber.

Was genau besagt das Urheberrecht?

Das Internet ist prall gefüllt mit Bildern, Fotografien und Grafiken jeder Art, sodass es nur allzu verlockend erscheint, sich an dem reichhaltigen Angebot zu bedienen. Allerdings gilt in Deutschland das sogenannte Urheberrecht (UrhG), mit dem das Recht an eigenen Werken geschützt wird. Hierbei ist es ganz egal, ob es sich um Zeichnungen, Malereien, Fotografien oder designte Grafiken handelt. Nur der Urheber bestimmt über die Nutzungsrechte und darf festlegen, wer seine Bilder verwenden darf und welche Bedingungen für die Nutzung gelten. Selbst wenn der Urheber eines Bildes sich nicht ermitteln lässt, ist das Werk dennoch durch das Urheberrecht geschützt und darf nicht einfach genutzt werden. Wer ohne die Zustimmung des Urhebers fremde Werke veröffentlicht, verwendet oder auf seinem Blog teilt, der kann abgemahnt und auf Schadenersatz sowie Unterlassung verklagt werden. Hierfür können, je nach individuellem Fall, schnell mal drei- bis fünfstellige Beträge fällig werden, sodass Leichtsinnigkeit schnell mal teuer werden kann.

Nutzen Sie nur seriöse Stockfotoplattformen

Das Angebot an Bilddatenbanken ist groß, sodass sich viele Nutzer dazu verleitet fühlen, Bilder und Fotos hochzuladen, an denen Sie gar keine Rechte besitzen. Da viele Plattformen in diesem Fall auf die Ehrlichkeit ihrer Nutzer vertrauen, wird mitunter auch gestohlenes Bildmaterial als lizenzfrei angeboten. Auch in diesem Fall hat der eigentliche Urheber die Möglichkeit, Sie abzumahnen, sofern er sein eigenes Werk auf Ihrer Webseite oder auf Ihrem Blog wiedererkennt. Daher sollten Sie ausschließlich seriöse Stockfotoplattformen nutzen und im Vorfeld einen prüfenden Blick auf die Mitglieder werfen. Im Internet finden Sie detaillierte Testberichte zu kostenlosen Bildagenturen, in denen ausschließlich seriöse Anbieter vorgestellt werden. 

Informieren Sie sich über die Lizenzbedingungen

Der Vorteil lizenzfreie Fotos besteht für viele Nutzer vor allem darin, dass für die Verwendung keine zusätzliche Gebühr zu entrichten ist. Diese Möglichkeiten der schnellen Beschaffung ist dank entsprechender Plattformen für viele Unternehmer und Blogbetreiber sehr bequem, da sich kosteneffizient arbeiten lässt. Allerdings bedenken nur wenige Nutzer, dass die Bilder nicht für jeden Zweck verwendet werden dürfen. Denn ein lizenzfreies Bild ist nicht gleich rechtefrei und ist an bestimmte Verwendungszwecke geknüpft. Daher sollten Sie vorab einen genauen Blick auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stockfotoplattformen werfen und sich genau über die Lizenzbedingungen informieren. Diese legen beispielsweise fest, ob und wie der Urheber zu benennen ist oder ob die Bilder auch auf sozialen Medien geteilt werden dürfen. Wer an dieser Stelle das Kleingedruckte übersieht, begeht schnell mal einen teuren Fehler. Zudem ist in einzelnen Fällen vorgeschrieben, dass die Bilder nur für private Zwecke und für reine Online-Medien genutzt werden dürfen.

Nennen Sie immer den Urheber sowie die genaue Quelle

In der Regel sehen fast alle Lizenzbedingungen die Nennung des Urhebers sowie der genauen Quelle vor. Wer sich beispielsweise ein Foto bei einer Stockfotoplattform herunterlädt, der geht nur dann absolut sicher, wenn er sowohl den Urheber als auch die Webseite sowie einen entsprechenden Link bei der Veröffentlichung einfügt. Sofern Ihnen an dieser Stelle keine Informationen zu dem Urheber vorliegen, raten wir Ihnen von der Nutzung des Bildes ab. Eine seriöse Bildagentur steht Ihnen übrigens bei Fragen immer gerne fachkundig zur Seite.

Bild von fancycrave1 auf Pixabay

Fazit

In dem digitalen Zeitalter von heute ist es nicht besonders schwer, mit einem Klick an das passende Bildmaterial zu kommen. Dennoch sind Sie auch bei der Verwendung lizenzfreier Bilder nicht vor Abmahnungen geschützt, wenn Sie die genauen Lizenzbedingungen nicht beachten. Daher empfehlen wir Ihnen, bei den Stockfotoplattformen auf Seriosität zu achten und im Zweifel lieber einen wasserdichten Lizenzvertrag abzuschließen.

Titelbild-Quelle: Bild von TeroVesalainen auf Pixabay

Soziale Netzwerke spielen nicht nur in unserem privaten Leben eine große Rolle, sondern sind auch für Unternehmen essenziell, um die Marke, beziehungsweise Produkte zu positionieren und Kunden zu erreichen. In den Vereinigten Staaten zum Beispiel vertrauen 50 % aller Kleinunternehmen auf Social Media als primäre digitale Marketingmethode.

Dass Social Media auch in Deutschland ein wichtiges Instrument sind, um Kunden zu erreichen, belegen folgende Zahlen: Facebook hat 32 Millionen monatlich aktive Nutzer in Deutschland, während Instagram bei 25 Millionen monatlichen Nutzern liegt. Auch Xing, LinkedIn und YouTube werden monatlich von mehr als 10 Millionen Nutzern allein in Deutschland verwendet.

Soziale Netzwerke sind eine Marketingmethode, von der insbesondere Start-up-Gründer profitieren können, die sich angesichts der Unternehmensgründung mit vielen Ausgaben konfrontiert sehen. Da viele Selbstständige auf einen Kredit ohne Einkommen angewiesen sind, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag Strategien, wie Sie Ihr Unternehmen kostenlos auf sozialen Netzwerken vermarkten können:

1.      Ziele definieren – Bevor Sie sich an die Arbeit machen, gilt es zuerst, die Zielsetzung zu definieren. Was ist der Zweck der Eröffnung eines Social-Media-Kanals? Möchten Sie Conversions erzielen, die Nutzer dazu bringen, sich mehr mit Ihrem Produkt auseinanderzusetzen oder einfach den Bekanntheitsgrad Ihrer Marke steigern?

Wichtig bei diesem Punkt ist, dass Sie Instrumente entwickeln, mit denen Sie den Erfolg Ihrer Kampagne messen können.

2.      Zielgruppe gründlich erforschen – Wer gute Inhalte erstellen will und damit bei den Kunden ankommen möchte, der muss zuerst einmal in Erfahrung bringen, wer eigentlich die Zielgruppe ist. Hierfür lohnt es sich, demographische Charakteristiken herauszuarbeiten und eine Buyer Persona, also einen idealtypischen Kunden, zu erstellen.

Versetzen Sie sich in Ihren Kunden hinein – wie sieht der klassische Käufer aus, wie alt ist er, welche Wünsche und Bedürfnisse hat er und welche Ziele verfolgt diese Person?

3.      Wettbewerbsrecherche durchführen – Analysieren Sie in den sozialen Netzwerken, wer Ihre Konkurrenten sind, was diese gut und schlecht machen. Das heißt natürlich nicht, dass Sie die Inhalte der Konkurrenz blind kopieren sollten, sondern dient dazu, Chancen und Potenziale aufzudecken. Lassen Sie sich inspirieren und achten Sie auf folgende Punkte:

  • Welche sozialen Netzwerke nutzen die Konkurrenzunternehmen?
  • Welche Inhalte sind zu finden und wie ist das Verhältnis zwischen Video, Text und Bildern?
  • Zu welchen Zeiten werden die Beiträge veröffentlicht?
  • Welche Art von Beiträgen erhalten die meisten Likes / Kommentare und Shares?

4.      Plattform auswählen – Es gibt eine Reihe von sozialen Netzwerken, doch nicht jedes ist für Ihr Unternehmen geeignet. Es ist besser, sich auf zwei Social-Media-Kanäle zu konzentrieren und diese mit gutem Content zu versorgen, als alle halbherzig zu bedienen – Qualität geht vor Quantität. Facebook ist auf die Reichweite bezogen das attraktivste Netzwerk und eignet sich gut, um in den Kontakt mit Kunden zu treten. Je nachdem in welcher Branche Sie aktiv sind, lohnt sich auch Instagram. Hierbei handelt es sich um ein eher visuell orientiertes soziales Netzwerk und es lohnt sich, wenn Sie Ihre Produkte ästhetisch in Szene setzen können.

5.      Accounts einrichten – Wenn Sie sich für die Netzwerke entschieden haben, dann geht es darum, die Accounts einzurichten. Wichtig ist, dass Sie alle vorhandenen Felder ausfüllen, damit Sie Kunden mit den nötigen Informationen versorgen (insbesondere Kontaktdaten). Achten Sie auch darauf, Keywords zu verwenden, mit denen man nach ihrem Unternehmen sucht. Auch ist es wichtig, dass Sie Bildmaterialien benutzen, die den Größenvorgaben des sozialen Netzwerks entsprechen.

Kostenlose Social-Media-Strategien

Nachdem Sie Ihre Ziele und Zielgruppe definiert sowie eine passende Plattform für Ihre Social-Media-Aktivitäten ausgewählt haben, geht es darum, die passende Strategie zu wählen. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen einige Inspirationen, die Sie als Strategien nutzen können.

AMA

AMA ist ein englischer Begriff und steht für Ask me Anything. In einem begrenzten Zeitraum (zum Beispiel innerhalb einer Stunde, oder auch 24 Stunden) stellen Nutzer Fragen zu einem gewissen Thema, einem Produkt oder einem Unternehmen. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, direkt in Kontakt mit Ihrer Zielgruppe zu treten und zeugt von einem hohen Maß an Kundenorientierung und Transparenz.

Account Takeover

Wieder ein englischer Begriff – Takeover bedeutet soviel wie Übernahme. In diesem Fall laden Sie eine Person, zum Beispiel einen Influencer, dazu ein, über eine vereinbarte Zeit Ihren Kanal zu übernehmen. Es kann sich auch um einen Mitarbeiter handeln, der Ihren Kanal übernimmt und den Nutzern einen tieferen Einblick in den täglichen Ablauf gibt.

Social Proofs

Das Internet ist mit Werbung überladen, was dazu führt, dass auch die Skepsis unter den Nutzern steigt. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, von Social Proofs, also „sozialen Beweisen“ Gebrauch zu machen, um mehr Glaubwürdigkeit zu erhalten.

Das kann auf verschiedenen Wegen erfolgen:

1.      Bedanken Sie sich für Erwähnungen von Influencern oder Organisationen Ihres Produkts, Ihrer Marke oder Ihres Unternehmens in sozialen Netzwerken.

2.      Wurde Ihre App zum 1.000 Mal heruntergeladen oder haben Sie eine sonstige nennenswerte Zahl erreicht? Schämen Sie sich nicht, Ihre Meilensteine mit der Community zu teilen.

3.      Erstellen Sie Screenshots von besonders positiven Bewertungen und teilen Sie diese mit Ihren Followern.

4.      Im besten Fall erhalten Sie für Twitter, Facebook oder auch Instagram ein blaues Häkchen. Das bedeutet, dass Ihr Kanal verifiziert wurde und Ihr Unternehmen von öffentlichem Interesse ist.

Fazit

Social-Media-Vermarktung ist für Unternehmen von zunehmender Wichtigkeit. Da es zahlreiche Möglichkeiten gibt, die Marke oder das eigene Produkt kostenlos zu vermarkten, ist es besonders für junge Unternehmen eine überlebenswichtige Methode, um (potenzielle) Kunden zu erreichen.

Für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie benötigen Sie nicht zwingend einen neuen Mitarbeiter und einen Haufen Geld. Mit der passenden Strategie und dem nötigen Funken an Kreativität legen Sie den Grundstein für eine gute Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe.

Schriftzug Marketing

So modern das Wort Outbound-Marketing auch klingen mag, handelt es sich trotzdem um eine der ältesten Werbeformen. Das Unternehmen tritt von sich aus in Kontakt zu einer Menschengruppe, die mögliche Kunden beinhaltet. Das kann ganz traditionell über eine Plakataktion erfolgen, aber auch über Radiospots oder digitale Bannerwerbung. Outbound-Marketing besitzt immer einen breiten Streukreis und gilt deshalb allgemein als nicht besonders effektiv. Es sei denn, du weißt die zur Verfügung stehenden Werkzeuge clever zu nutzen.

So funktioniert Paid Media – und geht mit Glück viral

Der finnische Gobal Player Nokia prägte 2008 das Wort „Paid Media“ für alle werblichen Aktivitäten, die über bezahlte Medien laufen. Wenn du also eine Zeitungsanzeige schaltest oder für deine Firma Werbezeit auf einem Fernsehsender reservierst, dann nutzt du Paid Media, um potenzielle Kunden anzuwerben. 2009 erfolgten in diesem Bereich gründliche wissenschaftliche Untersuchungen für den virtuellen Bereich, die zu einer deutlichen Erkenntnis führten: Paid Media lohnt sich im Netz hauptsächlich in enger Kombination mit Owned Media (also eigenen Medien, wie zum Beispiel der Firmenhomepage) und Earned Media (Werbebotschaften, die Dritte aus eigenem Antrieb ohne Bezahlung weiterverbreiten).

Paid Media sollt stets darauf ausgerichtet sein, Leads zu erzeugen, also den Traffic auf die Angebote deines Unternehmens zu lenken. Richte dir dafür interessante Landing Pages ein, die darauf ausgelegt sind, das entfachte Interesse zu halten und möglichst in Sales, also Verkäufe, umzusetzen. Investiere all deine Kreativität und dein Können in die Gestaltung dieser virtuellen Wegweiser zu deinen Produkten. Wenn du es schaffst, einen bestimmten Nerv zu treffen, kann deine Werbung viral gehen und du erhältst kostbare Earned Media mit hoher Reichweite, ohne dafür einen Heller auf den Tisch zu legen. Unter dem Hashtag #fuerimmo findet du beispielsweise noch immer die Spuren eines Werbespots von Immowelt, der das Portal erst richtig berühmt machte. So viel Pfeffer brauchst auch du!

Den eigenen Markennamen mit Sponsoring positiv aufladen

Für einen erfolgsversprechenden Marketing-Mix kann auch Sponsoring von hohem Wert sein. Die Online Casino Plattform Betway hat für diese Zwecke den Sport entdeckt, oder genauer gesagt, die Fußball-Bundesliga. Die digitale Plattform sponsort von Werder Bremen und Fortuna 95 Düsseldorf. Das Ziel lautet: die Markenpräsenz zu vergrößern und sie mit positiven Assoziationen aus dem Sport aufzuladen, um die Fans als potenzielle Kunden zu erreichen.

Wie auch immer, als kleine Unternehmer müssen wir nicht direkt ins große Millionen-Euro-Geschäft einsteigen, Sponsoringmöglichkeiten gibt es auch auf bescheideneren Ebenen. Kleine Firmen, die ihren Sitz in der Nähe einer Uni haben, können zum Beispiel die nächste Fachschaftsparty finanzieren, um bei eventuellen späteren Mitarbeitern zu punkten. Regional bezogene Sponsorings im Wohltätigkeits- und Sportbereich erweisen sich außerdem als ungemein passend für Unternehmen mit lokaler Kundschaft. Als typisches Beispiel soll uns hier das Engagement der örtlichen Sparkassen dienen, die so ziemlich alles fördern, vom lokalen Theaterverein bis zum heimischen Badminton-Team.

Outbound-Marketing: Schwierigkeiten und Lösungen

Auf dem Online-Sektor besteht häufig das Problem, dass Outbound-Marketing zu ungezielt und damit zu teuer ist – es sei denn, deine Firma verfügt über entsprechend zuverlässige Daten, die sie strategisch zu nutzen weiß. Diese musst du dir leider in den meisten Fällen erst teuer kaufen, bevor du die Chance hast, davon zu profitieren. Die laufenden Kosten fallen hinterher allerdings vergleichsweise gering aus, sodass sich die Anfangsinvestition durchaus lohnen kann.

Da es sich beim Outbound immer um eine Art Einweg-Kommunikation handelt, ist direktes Feedback aus der Zielgruppe schwer zu bekommen. Regelmäßige Umfragen helfen dir dabei, zu eruieren, wie deine Werbung ankommt und ob sie wirklich Nutzen bringt. Jedenfalls ist es nicht verkehrt, immer mal wieder die Fühler auszustrecken und dem potenziellen Kunden, zum Beispiel über suvio.de, auf den Zahn zu fühlen. Im schlimmsten Fall fühlt er sich nämlich sogar belästigt und abgeschreckt, dann musst du dein Konzept so schnell wie möglich ändern.

Das Wichtigste zum Schluss! Bereite deinen Kunden nach der kalten Akquise ein warmes Nest! Ob du dich nun für Bannerwerbung entscheidest, deine Botschaften per Content Marketing in den sozialen Medien verteilst, den örtlichen Walking-Verein unterstützt oder lieber den lokalen Radiosender mit flotten Jingles fütterst: Sobald die ersten Menschen an die Tür deiner Firma klopfen, gilt es, richtig gut vorbereitet zu sein.

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