Einige Restaurants betreiben nur wenig aktives Marketing und verlassen sich teilweise zu sehr auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Dabei denke ich, dass sich Restaurants, die sich verstärkt auf ein kreatives Marketing konzentrieren, ihre Umsätze deutlich steigern können und viele zu wenig herausholen.

Im Folgenden möchte ich dir einige Anregungen geben, wie du deine Marketingaktivitäten leicht ausbauen kannst, ohne gleich viel Geld investieren zu müssen.

Google Maps

Restaurants, die noch nicht bei Google Maps eingetragen sind, sollten es schleunigst nachholen. Ein Eintrag ist völlig kostenlos und dauern tut dies auch nicht lange.

Unter Google My Business kannst du dein Restaurant (oder auch jedes andere Unternehmen) eintragen.

Zudem gibt es verschiedenen andere Webseiten, die sich auf Restaurants spezialisiert haben. Auch hier kannst du dein Restaurant eintragen. Allerdings sind einige dieser Angebote mit Kosten verbunden. Zumindest die kostenlosen Angebote würde ich nutzen.

Restaurant Einrichtung

Meiner Meinung nach ist das Ambiente in einem Restaurant enorm wichtig. Es rundet ein gutes Essen perfekt ab und bleibt bei mir sehr gut im Gedächtnis. Beispielsweise kannst du mit einem Schaukasten für das eigene Restaurant die Atmosphäre verbessern oder andere Dekoration verwenden.

Häufig lohnt es sich das Restaurant nach einem bestimmten Motto einzurichten. So verbesserst du außerdem den Wiedererkennungswert für deine Gäste.

Social Media

Ein Restaurant eignet sich hervorragend für einen sehr guten Social Media auftritt. Du kannst dein Restaurant mit schönen Impressionen präsentieren und hin und wieder ein leckeres Gericht vorstellen. Denkbar wäre auch eine Gutscheinaktion über die sozialen Netzwerke oder ein Aktion bei der z.B. alle Facebook Fans einen kostenlosen Cappuccino erhalten.

Food Blogger

Eine sehr interessante Idee ist es, darüber hinaus Food-Blogger in dein Restaurant einzuladen, damit diese deine Gerichte probieren und einen Artikel hierüber auf ihren Blog veröffentlichen. Zu den beliebtesten Food-Blogs zählen zum Beispiel Der Mut Anderer von Petra Hammerstein oder Berlin Food. Inzwischen finden sich allerdings noch unzählige weitere Blog mit den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten rund ums Essen.

Damit du Food-Blogger auch in dein Restaurant locken kannst, solltest du dir aber ganz besondere Gerichte überlegen, denn 0815 Gerichte schrecken die meisten Food Blogger ab.

 

Mit diesem Artikel wollte ich dir einfach mal die ein oder andere Anregung geben, wie du dein Restaurant Marketing-technisch mit einfachen Methoden pushen kannst.

 

Bildquelle: © Mary Camomile – Fotolia.com

Das Internet ermöglicht Unternehmen eine ganze Reihe von neuartigen Werbemöglichkeiten. In wohl kaum einem anderen Medium ist es möglich, seine Kunden so gezielt anzusprechen. Beispielsweise können wir auf Facebook Werbung schalten, die genau unsere vorher definierte Zielgruppe erreicht. Wir erhöhen so unsere Conversion-Rate und reduzieren dadurch letztlich unsere Marketingkosten.

In diesem Artikel aber soll es nun über Werbemöglichkeiten gehen, die möglichst gar keine (monetären) Kosten verursachen. Ein Ausnahme ist hier allerdings die Firmenwebseite, die geringe monatliche Kosten verursacht.

Firmenwebseite

Diese Werbemöglichkeit ist die einzige, die nicht ganz kostenlos ist, denn für das Webhosting muss man beispielsweise bei All-inkl mit rund 4,95€ im Monat rechnen, wobei sogar noch zwei weitere Domains zur Verfügung stehen, wovon du eine beispielsweise für einen Blog nutzen kannst.

Da eine eigene Firmenwebseite heutzutage Pflicht für so ziemlich jedes Unternehmen ist, habe ich diese Werbemöglichkeit dennoch in der Liste der kostenlosen Werbemöglichkeiten aufgenommen. Schließlich werden sich die knapp 5€ im Monat wohl schnell rentieren.

Auch wenn WordPress eigentlich eine Software-Lösung für Blogs ist, eignet sich diese inzwischen sehr gut, um damit leicht eine sehr schöne Firmenwebseite zu erstellen. Besonders im Gegensatz zu den zahlreichen anderen Content Management Systemen ist WordPress viel leichter zu installieren und zu bedienen. WordPress ist darüber völlig kostenfrei nutzbar, wird kontinuierlich weiterentwickelt und unzählige Plugins (Erweiterungen) bietet so ziemlich alle denkbaren Funktionen an.

Eigener Blog

Wenn du dein Webhostingpaket beispielsweise auf All-inkl gebucht hast, kannst du – wie schon erwähnt – kostenfrei noch zwei weitere Domains registrieren. Diese Zusatzdomains eignen sich zum Beispiel hervorragend, um einen eigenen Blog neben der Firmenwebseite aufzuziehen.

In einem Firmenblog kannst du interessante Einblicke hinter den Kulissen geben und des Weiteren mehr Persönlichkeit zeigen. Viele Menschen (Kunden sind auch Menschen) sind daran interessiert, die Personen hinter einem Geschäfts kennen zu lernen und ein Blog ist ein außerordentlich gutes Mittel dafür.

Wie auch schon in bei der Firmenwebseite genannt, würde ich dir empfehlen, für deinen Blog WordPress zu verwenden. Zwar ist die Installation für Anfänger zunächst etwas ungewohnt, aber mit der richtigen Anleitung, innerhalb weniger Minuten geschafft.

Google Maps-Eintrag

Nicht nur für lokale Unternehmen ist ein Google Maps-Eintrag inzwischen ein Muss, auch beispielsweise Online Unternehmen können hier Ihr Unternehmen eintragen. Zunächst musst du auf Google My Business aufrufen. Dann klickst du auf den blauen Button „Unternehmen eintragen“. Siehe unten:

Google Maps Eintrag als kostenlose Werbemöglichkeit im Internet

Auf der nächsten Seite klickst du dann oben rechts auf das Zahnrad und dann auf „Neue Seite erstellen“. Siehe auch den folgenden Screenshot:

Unternehmen bei Google Maps eintragen

Gastartikel auf Blogs

Eine weitere sehr gute Möglichkeit sein eigenes Produkt bzw. Unternehmen zu vermarkten, sind Gastartikel oder Interviews auf Blogs. Es gibt eine ganze Reihe deutscher Blogs, die erstaunlich hohe Besucherzahlen vorweisen können. Mit einem Gastartikel oder einem Interview kannst du so kostenlos sehr viele Menschen erreichen. Natürlich achten Blogger darauf, dass der Gastartikel einen wesentlichen Mehrwert für die Leser darstellt, aber dennoch wirst du meist den einen oder anderen Link zu deiner Webseite setzen dürfen.

Insbesondere Interviews finde ich überaus interessant, um seine eigene Person und das Unternehmen (Produkte) vorzustellen. Am besten gibst du bei einem Interview möglichst gute Ratschläge und Tipps, damit dein Interview die größtmögliche Aufmerksamkeit erzeugt. Aufpassen solltest du auch, dass deine Sprache nicht zu werbend klingt und auch übermäßiges Loben der eigenen Produkte kommt bei den meisten Lesern nicht sehr gut an.

Xing oder LinkedIn

Karrierenetzwerke, wie Xing oder LinkedIn bieten dir eine hervorragende Möglichkeit mit interessanten Menschen in Kontakt zu treten. Zudem gibt es auf beiden Netzwerken zahlreiche Gruppen auf denen du dich und dein Produkt bzw. Unternehmen vorstellen kannst.

So kannst du hier potentielle Kunden direkt kontaktieren oder beispielsweise mit Webseitenbetreibern ein Interview ausmachen. Zumindest ein Link zu deiner Firmenwebseite (und Blog) sollte auf deinem Profil nicht fehlen.

Social Media

Der große Hype der letzten Jahr sind ohne Zweifel die sozialen Netzwerke. Auch wenn die sozialen Netzwerke nicht sämtliche Marketingmaßnahmen überflüssig machen können, denke ich doch das Social Media in das Marketing-Repertoire eines jeden Unternehmen gehört. Schließlich sind diese Netzwerke völlig kostenlos und lassen sich mit den entsprechenden Tools teilweise automatisieren, sodass du viel Zeit sparst.

Hierzu wird in Kürze noch ein Artikel folgen, indem ich dir zeige, welche Tools es gibt, um deine Social Media Aktivitäten zu automatisieren.

Email-Marketing

Ein Thema, was immer wieder gerne vernachlässigt wird, ist das Email-Marketing. Zwar musst du zunächst Schritt für Schritt einen Email-Verteiler aufbauen, aber der Aufwand wird sich lohnen. Am besten bietest du allen Newsletter-Abonnenten irgendetwas an. Beliebt sind beispielsweise Ebooks, Leseproben oder Shopping-Gutscheine.

Der große Vorteil bei einem Newsletter ist der, dass du dir sicher sein kannst, dass die Leute, die sich zu deinem Newsletter angemeldet haben, ein grundsätzliches Interesse an deinem Produkt haben. Du solltest aber auch aufpassen, deine Abonnenten nicht mit Werbung voll zu müllen. Besser hin und wieder einen sehr guten Newsletter rausschicken, als ständig weniger gut gemachte Emails.

Bei einigen Anbietern kannst du eine geringe Anzahl von Abonnenten sogar kostenlos verwalten und Emails verschicken. Sehr beliebt ist hier beispielsweise CleverReach. Weitere Informationen zu den besten E-Mail Marketing Tools findest du hier.

Ich hoffe dieser Artikel hat dir vielleicht die eine oder andere Idee gegeben, wie du deine Marketingmaßnahmen ausbaust.

Bildquelle:

„Money“ by 401(K) 2012
Quelle
lizensiert unter Creative Commons

In diesem Artikel möchte ich dem produzierenden Mittelstand einige Tipps geben, worauf diese bei der Auswahl geeigneter Formenträger achten sollten. Aber zunächst möchte ich einmal kurz erläutern was Formenträger sind und wo diese genutzt werden.

Was sind Formenträger?

Formenträger werden genutzt um reaktive Kunststoffe in bestimmte Formen zu bringen. Aus diesen reaktiven Kunststoffen werden zum Beispiel Sitzkissen oder Lenkräder gefertigt. In den Formenträger wird dann das entsprechende flüssige Kunststoffgemisch eingefüllt, um dann unter chemischen Reaktionen in diesem Formenträger zu Schaumteilen auszuhärten.

Wann werden Formenträger eingesetzt?

Formenträger sind beispielsweise sinnvoll, wenn Kunststoffteile ähnlicher Art produziert werden sollen, sodass lediglich der Formenträger umgerüstet werden muss, um nun das andere Kunststoffteil herzustellen.

Zudem sind Formenträger auch dann sinnvoll, wenn Nachfolgemodelle einer ähnlichen Baureihe aus wirtschaftlichen Aspekten im gleichen Formenträger produziert werden sollen.

Was ist bei der Auswahl von Formenträgern zu beachten?

Die entsprechenden Formen sollten in verschiedene Positionen gebracht werden, um die einzelnen Prozessschritte ausführen zu können. Wenigstens aber sollten sich diese öffnen lassen, damit die fertigen Formenteile leicht entnommen werden können. Ebenso sollten sich die Formenträger sehr gut schließen lassen, um das Flüssigkeitsgemisch formgebend aufnehmen zu können und hier keine Produktionsfehler entstehen.

Bei dem Öffnen einer Form sollte diese so geöffnet werden können, dass sich diese in eine ergonomisch günstige Position befindet. So können manuelle Handgriffe, wie zum Beispiel das Entformen des Formteils oder die Reinigung leichter von deinen Mitarbeitern erledigt werden.

Um eine möglichst hohe Qualität der Teile zu gewährleisten sollten die Formenträger in eine ganz bestimmte Schräglage geschwenkt werden können.

Wichtig bei der Auswahl passender Formenträger ist natürlich auch die möglichst kompakte Bauweise. Schließlich soll der begrenzte Platz in einer Produktionshalle so effizient, wie möglich genutzt werden.

Als letzten Punkt fällt mir noch der möglichst geringe Wartungsaufwand ein. Wie bei eigentlich allen Industriemaschinen, ist es auch bei Formenträgern wichtig, dass die so viel wie möglich laufen und die Mitarbeiter so wenig Zeit, wie möglich mit der Wartung opfern müssen.

 

Bildquelle: © macrovector – Fotolia

In den letzten Jahren und Jahrzehnten gab es unzählige technische Neuerungen, die Prozesse und ganze Unternehmen verändert haben. Für produzierende Unternehmen (besonders in Deutschland) gilt nun so viel und so gut es geht Dinge zu automatisieren. Schließlich sind die Personalkosten in Deutschland sehr hoch und wenn die Produktion in Deutschland bleiben soll, ist ein durchdachte Automatisierung oftmals die einzige Möglichkeit. So gibt es inzwischen auch einige Unternehmen, die sich auf genau dieses Thema spezialisiert haben und in diesem Bereich hochwertige Dienstleistungen anbieten.

Die Yokogawa Deutschland GmbH ist beispielsweise der führende Anbieter in den Bereichen Industrielle Automatisierung, sowie der Test- und Messtechnik. Ich habe mich im Folgenden auf der Webseite des Anbieters umgesehen, um mir ein Bild davon zu machen, was man sich unter „Industrielle Automatisierung“ vorstellen muss.

Industrial IT Security

Zunächst möchte ich aber noch darauf hinweisen, dass egal wie schön diese ganzen Automatisierungsmöglichkeiten sind, man nie die Risiken vergessen sollte. Schließlich können Viren oder andere Schadsoftware über USB-Schnittstellen, dem Unternehmens-Intranet oder dem Internet Ihre Systeme infizieren. Auch die letzten Industriemessen haben auf diese Gefahren aufmerksam gemacht. Aus diesem Grund ist die industrielle IT Sicherheit ein Thema, welches man unter gar keinen Umständen vernachlässigen sollte. Andernfalls könnte dies sehr gefährliche Auswirkungen haben.

Dienstleistungen rund um die Automatisierung

Speziell für die Chemie- und Pharmabranchen bietet Yokogawa besondere Dienstleistungen und Services namens VigilantPlantServices an.

Im Rahmen dieser Dienstleistungen kümmert sich das Unternehmen um die optimale Nutzung der technischen Produktionsmittel. Ziel dabei ist die sogenannte „Operational Excellence“. Da aber ständig neue Technologien entwickelt werden, kann dieses Ziel wohl nie vollends erreicht werden, stattdessen muss die Erreichung als ständiger Prozess gesehen werden.

Zu den Industriedienstleistungen zählt eine ganze Palette von solchen Services, wie der Systembetreuung, Betriebsbegleitung, Modernisierung, Beratung und Optimierung. Insgesamt kann man sagen, dass die industrielle Automatisierung eine Vielzahl verschiedener Bereiche beinhaltet, die das gesamte Thema äußerst komplex machen.

 

Bildquelle: © macrovector – Fotolia