Im letzten Beitrag haben wir uns die verschiedenen Lerntheorien angesehen, die uns verdeutlichen sollen wie die Speicherung und der Abruf von Informationen im Gehirn ablaufen.
Nun gehen wir in gewisser Weise einen Schritt zurück und werden in diesem Beitrag versuchen herauszufinden, wie Individuen Informationen gewinnen, also uns mit der Suche nach externen Informationen beschäftigen.
Informationssuche
Wie bereits erwähnt beschäftigt sich die Informationssuche mit der Gewinnung von Informationen, die noch nicht im Langzeitgedächtnis des Individuums gespeichert sind.
Die Suche nach externen Informationen ist -wie zu vermuten- deutlich aufwändiger als der interne Informationsabruf. Aus diesem Grund suchen wir nur dann nach externen Informationen wenn wir eine Informationslücke wahrnehmen (die wir mit internen Wissen nicht schließen können) oder wenn unsere eigenen internen Informationen als unsicher empfunden werden.
2 Arten der Informationssuche bei Konsumenten
Zum einen können Konsumenten einmalig nach Informationen suchen, um eine Kaufentscheidung mit neuen Wissen zu prüfen. Zum anderen können aber Konsumenten auch kontinuierlich nach Informationen suchen ohne eine unmittelbar zu fällende Kaufentscheidung vor sich zu haben. Bei der einmaligen Informationssuche liegt ein hohes situatives Involvement vor, welches aber nach dem Kauf wieder abnimmt.
Bei der kontinuierlichen Informationssuche hingegen liegt ein stetiges Interesse über ein Produkt vor und somit ein hohes und langfristiges Involvement (z.B. Automobilenthusiasten) Weiterlesen

