So ist der Blog aufgebaut

Der Blog ist in 4 Oberkategorien gegliedert. Diese Kategorien spiegeln den zeitlichen Ablauf bei der Gründung eines Online-Business wieder. Mehr dazu im Folgenden:

Idea - Geschäftsidee

Alles beginnt mit einer Idee. Wenn du noch nicht weißt, wie du im Internet Geld verdienen kannst, findest du hier zahlreiche Geschäftsideen. Mit Sicherheit entdeckst du hier eine perfekte Geschäftsidee für dich. Denn Ziel deines Online-Businesses sollte nicht nur sein, Geld zu verdienen, sondern auch Spaß zu haben.

Concept - Geschäftsmodell

Eine gute Idee allein reicht nicht aus, um erfolgreich im Internet Geld zu verdienen. Auf das Geschäftsmodell kommt es an. In dieser Kategorie findest du wichtige Beiträge, die dir dabei helfen Schritt für Schritt ein profitables Geschäftsmodell zu entwickeln.

Launch - Umsetzung

Das Geschäftsmodell steht! Nun geht es darum dein Business zu starten, sprich in die Realität umzusetzen. In der Kategorie „Launch“ findest du alles, was du für die Umsetzung deines Online-Business benötigst.

Upgrading - Weiterentwicklung

Entwickle dein eigenes Online-Business weiter, mit dem Ziel mehr Geld zu verdienen und gleichzeitig deinen persönlichen Zeiteinsatz zu reduzieren! Ein Online-Business eignet sich häufig ideal dazu, Aufgaben zu outsourcen und so ein passives Einkommen zu generieren.

Die aktuellsten Beiträge im Blog

Eine Tafel mit Kreide und Büchern
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Nachwuchsgewinnung durch Ausbildungsmarketing

Erfolgreiche Unternehmen, wie Google haben es vorgemacht: Es ist wichtig junge kreative Köpfe für die Entwicklung eines Unternehmens zu gewinnen. So stellte Google in seinen Anfängen, aber auch heute noch, zum Großteil junge Absolventen…
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Den eigenen Arbeitsplatz richtig organisieren und effizienter arbeiten

Bei manchen Menschen sieht der Arbeitsplatz mehr nach einem Schlachtfeld aus, als nach einem Platz zum produktiven Arbeiten. Wie du deinen eigenen Arbeitsplatz gestalten solltest, damit du effizienter arbeiten kannst möchte ich dir in diesem…
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HalloKredit.de – welchen Kredit kann ich mir leisten?

Wer ein Unternehmen gründen möchte oder auch wer bereits selbständig ist, der kommt häufig nicht drumherum einen Kredit aufzunehmen. Je nach Branche kann ein Kredit notwendig sein, um Betriebsmittel, Produktionsmaschinen, Grundstücke, Mitarbeiter…
Tür

Schlüsseldienst München

Oft genügt ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit und die Haus- oder Wohnungstüre ist zugefallen. Der Schlüsselbund liegt am Küchentisch und die Türe ist verschlossen. Tritt so eine Situation auf, besteht jedoch kein Grund um in Panik…

Das solltest bei der Auswahl einer Businesskreditkarte beachten

Als Selbständiger oder auch als Inhaber eines kleinen oder mittleren Unternehmens, kann es sehr sinnvoll sein, eine oder gar mehrere Businesskreditkarten zu besitzen (wenn du noch Angestellte beschäftigst). Vorteile einer Businesskreditkarte Nicht…
Briefkästen

Briefe vs. Emails – was ist das bessere Akquise-Werkzeug?

Emails haben in den letzten Jahren Briefe als Akquise-Instrument mehr und mehr verdrängt. Warum eigentlich? Sind Emails das bessere Akquise-Werkzeug? Diese und noch mehr Fragen möchte ich gerne in diesem Beitrag beantworten. Zum Schluss werde…
Erfolgreiche Unternehmer

Mache aus deinem Hobby ein Online Business – so geht’s!

Wenn du dein eigenes Online Business aufbauen möchtest, lese dir bitte unbedingt zuerst diesen Beitrag durch und schaue nicht zu anderen erfolgreichen Menschen, womit diese ihr Geld verdienen. Warum? Darauf komme ich jetzt zu sprechen.   Ich…
Gespräch mit anderen
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11 Zeichen dafür, dass dich jemand anlügt

Ich schaue mich gerne auf englischsprachigen Websites um, denn hin gibt es doch zahlreiche wirklich gute Artikel. Vor kurzem habe ich auf Business Insider einen wirklich guten Beitrag gelesen. Das Thema des Beitrages: "Wie erkenne ich, wenn…
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Bewertungsportale zur Kundengewinnung nutzen – das ist wichtig!

Weiterempfehlungen sind eine der besten Marketinginstrumente. Nur zum Leidwesen der Marketingabteilung praktisch nicht zu steuern. Du kannst schließlich deine Kunden nicht zwingen, dein Produkt/Service weiterzuempfehlen. In der Offline-Welt…

Der neuste Beitrag in voller Länge

Was macht ein Unternehmen erfolgreich? Genau diese Frage stellt sich die Erfolgsfaktorenforschung. Im letzten Beitrag haben wir uns bereits eine erste Untersuchung der Erfolgsfaktorenforschungs angesehen: das PIMS-Projekt.

Nun wollen wir uns das nächste Modell anschauen und zwar das Erfahrungskurvenmodell. Dieses Modell erklärt unter anderem den Zusammenhang von Marktanteil und Markterfolg, der bereit im PIMS-Projekt eine wichtige Rolle spielte.

Das Erfahrungskurvenmodell

Das Kernthema des Erfahrungskurvenmodell ist die Kostenentwicklung von Produkten im zeitlichen Ablauf. Laut diesem Modell findet durch die im Zeitablauf kumulierte (angehäufte) Erfahrung ein Rückgang der Kosten statt, um ein Produkt herzustellen.

Nach dem Erfahrungskurvengesetz besteht bei einer Verdopplung der im Zeitablauf kumuliert hergestellten Menge eines Produktes ein Stückkostensenkungspotential von 20-30%.

Die Praxis zeigt allerdings, dass bei einer Verdopplung der kumuliert hergestellten Menge eher eine Kostensenkung von 10-20% stattfindet. Nur in sehr wenigen Branchen können bei einer Verdopplung sogar noch mehr als 30% der Kosten gesenkt werden.

Wie bereits erwähnt zeigte bereits das PIMS-Projekt einen Zusammenhang von Marktanteil und Markterfolg. Diesen Zusammenhang erklärt das Erfahrungskostenmodell aufgrund der Kostensenkungspotentiale, die durch die kumulierte Produktionsmenge entstehen. Denn wenn ein Unternehmen einen großen Marktanteil besitzt, stellt es mehr Produkte her und durch die höhere Produktionsmenge kann es mehr Kosten einsparen, als Konkurrenten mit einem geringeren Marktanteil.

Was meint jetzt die kumulierte Menge?

Es handelt sich bei der kumulierten Menge, um die Menge, die seit dem Beginn der Produktion entstanden ist. Es wird also nicht die Menge pro Periode behandelt. Dadurch wird sich auch bei einer gleichbleibenden Produktionsmenge nach einiger Zeit die kumulierte Menge verdoppeln. So muss, um eine Kostensenkung zu erzielen nicht zwangsläufig auch die Produktionsmenge erhöht werden, es reicht vielmehr aus, über einen längeren Zeitraum ein bestimmtes (unverändertes) Produkt herzustellen.

Wodurch entstehen diese Kostensenkungspotentiale?

Das Erfahrungskurvenmodell postuliert, dass diese Kostensenkungspotentiale hauptsächlich aufgrund von Lerneffekten entstehen. Ein Unternehmen kann durch die dauerhafte Produktion und Vermarktung eines bestimmten Produktes Erfahrungen sammeln und diese kostensenkend oder produktivitätssteigernd nutzen.

Doch das Erfahrungsurvenmodell spricht ganz klar von Kostensenkungspotentialennicht einer tatsächlichen Kostensenkung. Denn die tatsächliche Kostensenkung hängt im Wesentlichen von den Gegebenheiten im Unternehmen und dem Verhalten der verantwortlichen Manager ab. Wenn z.B. die Geschäftsführung durch ein schlechtes Management oder Organisations diese Kostensenkungspotentiale nicht nutzen kann, werden diese nicht realisiert.

Lerneffekte in der Praxis

Ganz praktisch kann man sich diese Lerneffekte folgendermaßen vorstellen: Wenn sie zum allerersten Mal Holz hacken wird es Ihnen wahrscheinlich recht schwer fallen den Holzscheit richtig zu teilen, es kostet Ihnen viel Kraft und sie schaffen an dem ersten Tag wohl nicht allzu viele Scheite.

Am nächsten Tag allerdings werden sie ihre Technik mit Sicherheit schon verbessert haben. Ihnen fehlt es zwar noch etwas an Kraft aber die Technik wird immer besser, sodass sie schon deutlich mehr Scheite spalten können. Nach einigen Tagen werden sie stärker und sie können ohne Pause mehr Scheite spalten, auch ihre Technik wurde immer besser. Nun können sie deutlich produktiver Arbeiten und wenn sie einen Stundenlohn erhalten, wird sich Ihr Arbeitgeber freuen, denn aufgrund der gestiegenen Produktivität, würde es bei einer gleichbleibenden Belohnung zu einer deutlichen Kostensenkung für ihren Arbeitgeber kommen.

Und dieser Prozess funktioniert auf ähnliche Weise auch in großen Unternehmen.

Wie können kleine und mittlere Unternehmen das Erfahrungskurvenmodell nutzen?

Die Bedeutung dieses Modells hängt ganz wesentlich von den Merkmalen des Marktes ab. Wenn der Preis für die Kaufentscheidung ihrer Kunden eine große Rolle spielt, ist die Relevanz des Erfahrungskurvenmodells sehr hoch. Denn durch die Ausnutzung von Lerneffekten können sie die Preise senken und dadurch preis-sensible Kunden leichter gewinnen. Wenn allerdings die Preissisibilität der Kunden eher gering ist, spielt auch das Erfahrungskurvenmodell eine nicht so große Rolle, das sie schließlich ohne größere Schwierigkeiten ihre Produkt auch etwas teurer verkaufen können.

Auch das Wachstum spielt eine wichtige Rolle, um die Relevanz des Erfahrungskurvenmodells zu bestimmen. In sehr schnell wachsenden Märkten kann die Produktionsmenge leichter erhöht werden, als in stagnierenden Märkten.

Nach dem Erfahrungskurvenmodell sollte also ein hoher Marktanteil angestrebt werden, um durch diese hohen Stückzahlen Kostenvorteile gegenüber den Wettbewerbern zu generieren.

Ein Möglichkeit den Marktanteil zu erhöhen ist die sogenannte Penetrationsstrategie. Diese Strategie empfiehlt die Markteinführung neuer Produkte mit Hilfe einer Niedrigpreispolitik. Durch diese Niedrigpreispolitik bei der Markteinführung, soll eine schnelle Marktdurchdringung und dadurch das schneller Erreichen von hohen Stückzahlen genutzt werden, um Lerneffekte nutzen zu können.

Eine weitere Möglichkeit zur Ausnutzung des Erfahrungskurvenmodells ist die Standardisierung von Produkten. So können auch kleinere und mittlere Unternehmen durch den klaren Fokus auf ein Produkt durchaus hohe Stückzahlen erzielen. Nachteilig kann sich bei dieser Strategie allerdings ergeben, dass eine solche Standardisierung dem Unternehmen häufig die Möglichkeit nimmt auf besondere Bedürfnisse der Kunden aus verschiedenen Marktsegmenten eingehen zu können. Teilweise können auch Marktorientierung und Flexibilität eingeschränkt werden.

Ein Unternehmen kann desweiteren das Erfahrungskurvenmodell nutzen, um dadurch die langfristige Kostenentwicklung zu prognostizieren. So können zum Beispiel zu Beginn der Produktion eines neuen Produktes die Produktionskosten durchaus über dem Verkaufspreis liegen, wenn das Unternehmen weiß, dass mit der zunehmenden kumulierten Menge die Produktionskosten unter den Verkaufspreis sinken werden und die ersten Verluste wieder aufgefangen werden.

Meine Empfehlung für kleine und mittelständische Unternehmen lautet mit dem Wissen um dieses Modell einmal wieder: fokussieren sie sich auf Ihre Nische!

Denn nur so können sie Kostensenkungspotentiale durch Standardisierung und einer erhöhten Produktionsmenge realisieren.

Im nächsten Beitrag beschäftige ich mich dann mit dem sehr bekannten Lebenszyklusmodell, welches die Phasen, die ein Produkt durchläuft näher analysiert.

 

 

 

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