So ist der Blog aufgebaut

Der Blog ist in 4 Oberkategorien gegliedert. Diese Kategorien spiegeln den zeitlichen Ablauf bei der Gründung eines Online-Business wieder. Mehr dazu im Folgenden:

Idea - Geschäftsidee

Alles beginnt mit einer Idee. Wenn du noch nicht weißt, wie du im Internet Geld verdienen kannst, findest du hier zahlreiche Geschäftsideen. Mit Sicherheit entdeckst du hier eine perfekte Geschäftsidee für dich. Denn Ziel deines Online-Businesses sollte nicht nur sein, Geld zu verdienen, sondern auch Spaß zu haben.

Concept - Geschäftsmodell

Eine gute Idee allein reicht nicht aus, um erfolgreich im Internet Geld zu verdienen. Auf das Geschäftsmodell kommt es an. In dieser Kategorie findest du wichtige Beiträge, die dir dabei helfen Schritt für Schritt ein profitables Geschäftsmodell zu entwickeln.

Launch - Umsetzung

Das Geschäftsmodell steht! Nun geht es darum dein Business zu starten, sprich in die Realität umzusetzen. In der Kategorie „Launch“ findest du alles, was du für die Umsetzung deines Online-Business benötigst.

Upgrading - Weiterentwicklung

Entwickle dein eigenes Online-Business weiter, mit dem Ziel mehr Geld zu verdienen und gleichzeitig deinen persönlichen Zeiteinsatz zu reduzieren! Ein Online-Business eignet sich häufig ideal dazu, Aufgaben zu outsourcen und so ein passives Einkommen zu generieren.

Die aktuellsten Beiträge im Blog

Rechtsformen im Überblick

Mobilfunkanbieter für Deutschland und der Türkei

Auf www.ayyildiz.de findet man einen sehr interessanten Mobilfunkanbieter, der günstige Tarife für Deutschland und die Türkei anbietet. Diese Tarife sind besonders für Menschen deren Familien noch in der Türkei leben oder die geschäftlich…
Globalisierung

Internationale Wirtschaftsbeziehungen – Die Globalisierung Teil 2

Im letzten Artikel haben wir bereits über einige Aspekte der Globalisierung gesprochen. Mit diesen Artikeln möchte ich insbesondere auch über die negativen Seiten der Globalisierung sprechen und diese Entwicklung von einer Seite betrachten…
Globalisierung

Internationale Wirtschaftsbeziehungen – Die Globalisierung Teil 1

Die Globalisierung beeinflusst uns wie kaum ein anderer Prozess. Wir essen Käse aus den Niederlanden, kaufen Spielzeug aus China und fliegen in die Karibik um Urlaub zu machen. Unsere Kleidung kaufen wir von einer italienischen Designer Marke,…
Internationalisierung von Unternehmen

Internationalisierung von Unternehmen

Nachdem wir im letzten Artikel die Typologie der Unternehmen abgeschlossen haben, widmen wir uns nun einem sehr interessanten Thema Nicht nur Großunternehmen versuchen sich inzwischen international zu etablieren auch kleinere Unternehmen…
Equity Joint Venture

Equity Joint Venture

Ein Equity Joint Venture bezeichnet eine gemeinsam von zwei oder mehr Unternehmen getragene Gesellschaft. Deshalb im Deutschen auch Gemeinschaftsunternehmen bezeichnet. Oft werden die Anteile (=Equity) gleichmäßig  an die Partnerunternehmen…
Ziele Pläne Erwartungen 2014

Typologie von Unternehmen – Arten von Unternehmensverbindungen

Der letzte Beitrag behandelte den Kooperationsgrad als Unterscheidungskriterium. Je nach Motivation kann es sinnvoll sein, näher mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten oder eben doch eine gewisse Unabhängigkeit zu bewahren. Man unterscheidet…
Messen zur Unternehmenspräsentation nutzen

Messen zur Unternehmenspräsentation nutzen

Sicherlich sind Messen alles andere als günstig, doch ich denke bei einer guten Vorbereitung und definierten Zielen können Sie auf Messen nicht nur gute Kontakte knüpfen, sondern oftmals auch Kunden und Kooperationspartner finden. Mobile…
Kooperationen von Unternehmen

Typologie von Unternehmen – Der Kooperationsgrad und Vorteile von Kooperationen

Ein weitere wichtiges Unterscheidungskriterium von Unternehmen neben der Größe und Branche und Rechtsform, ist der Kooperationsgrad. Denn Unternehmer vernetzen sich zur Verbesserung Ihrer Zielerreichung immer mehr mit anderen Unternehmen.…
Rechtsformen im Überblick

Typologie von Unternehmen – Rechtsformen im Überblick

Im letzten Beitrag haben wir Unternehmen anhand der Branche und Größe unterschieden; nun geht es um die Rechtsform von Unternehmen als Unterscheidungskriterium. Die Rechtsform nimmt im Unternehmen natürlich entscheidend Einfluss, denn…

Der neuste Beitrag in voller Länge

Alfred Marshall Neoklassik

Im letzten Artikel haben wir die aller ersten Anfänge der BWL betrachtet.

1870 löste die Neoklassik, die von Adam Smith begründete klassische Nationalökonomie ab. Die Neoklassik war sehr mathematisch geprägt und man versuchte mit mathematischen Formel Dinge zu beschreiben und zu erklären. Die Neoklassik beeinflusst noch heute das ökonomische Denken

Annahmen der Neoklassik

Die Neoklassik geht von verschiedenen Annahmen aus und ohne diese Annahmen würden die Modelle der Neoklassik nicht funktionieren.

  • Homogene Güter:

Mit homogenen Gütern meint, man dass alle Güter austauschbar und gleich sind. Beispielsweise gibt es Bier von vielen Herstellern, doch sind alle Biere absolut identisch. Es gibt somit auch Marken oder Werbung, welche den Käufer beeinflussen kann.

  • Vollständige Konkurrenz:

Es gibt zahlreiche Mitbewerber und keine Monopole oder Oligopole.

  • Vollständige Information:

Alle Marktteilnehmer erhalten sofort und zu jeder Zeit kostenlos alle Informationen, die sie für Ihre Entscheidungen benötigen.

  • Vollständige Marktransparenz:

Jeder Markteilnehmer (also auch Käufer!) kennt alle Preise für die jeweiligen Produkte und weiß wo er am günstigsten Einkaufen kann.

  • Vollständige Verträge:

Es gibt keine nachträglichen Verhandlungen über Verträge oder Veränderungen der Verträge.

  • Fehlen von Transaktionskosten:

Sie erhalten das jeweilige Produkt ohne jegliche Transaktionskosten. Heutzutage würden dazu etwa die Versandkosten oder evtl. Überweisungskosten zählen.

Die Neoklassik geht also von einem vollkommenen Markt aus.

„Homo oeconomicus“

Außerdem geht die Neoklassik von dem Menschenbild des „Homo Oeconomicus“  aus, also dem Menschen der Ökonomie. Dieser verfolgt eine enge ökonomische Zielsetzung, denn er möchte seinen persönlichen Nutzen maximieren. Zudem ist er allwissend, da er den Möglichkeits- und Folgeraum seiner Handlungen genau kennt und sich kostenfrei und ohne Zeitverzögerung informieren kann. Auch seine Handlungen erfolgen ohne Zeitverzögerung. Um also seine Ziele zu verfolgen handelt er ausschließlich ökonomisch und würde niemals sozial handeln.

Sie sehen schon eine sehr unrealistische Annahme. Denn die zahlreichen Experimente haben gezeigt, dass Menschen nicht so handeln.

Ein kleines Beispiel:

Ich gebe Ihnen 10€ und sage Ihnen, sie sollen diese 10€ mit einem fremden Menschen auf der Straße teilen und diesen Menschen werden Sie nie wieder sehen, noch beeinflusst er in irgendeiner Weise Ihr zukünftiges Leben.

Wie viel Geld würden Sie diesem Fremden geben?

Der Homo Oeconomicus würde diesem Fremden natürlich keinen Cent geben, schließlich hat er nichts davon, wenn er diesem Fremden Geld geben würde.

Selbst der Mitarbeiter wird in der Neoklassik nur als Produktionsfaktor angesehen, ist also gleichgestellt mit Maschinen oder Rohstoffen.

Das Scherentheorem

Alfred Marshall einer der wohl wichtigste Vertreter der Neoklassik entwickelte auf Grundlage dieser Annahmen das sogenannte Scherentheorem.

Angebots- und Nachfragekurve Neoklassik

 

Im Schnittpunkt der beiden Kurven, gibt es die beste Allokation von Produktionsfaktoren und der meiste Umsatz kommt zustande. Mit steigendem Preis nimmt die Nachfrage nach dem Produkt stark ab (hier erkennbar, dass die Umgesetzte Menge x geringer wird bei steigendem Preis).

Das Angebot wiederum vergrößert sich bei steigenden Preisen, doch findet es kaum Abnehmer, da der Preis zu hoch ist.

Funktionieren würde dieses Modell zudem nur in einem Polypol in dem viele Nachfrager und viele Anbieter vorhanden sind.

Der wohl einzige Markt weltweit auf dem dieses Modell anwendbar ist, ist die Börse nur hier treffen die meisten(!) Annahmen der Neoklassik zu. Allerdings nicht alle, denn solch einen Markt nach dem neoklassischen Modell zu erschaffen ist praktisch unmöglich. Es scheitert bereits am Menschen, denn wer handelt schon rein ökonomisch, nach dem Modell des Homo Oeconomicus?

Man sollte außerdem nicht vergessen, dass andere äußere Faktoren in der Neoklassik nicht beachtet werden, wie z.B. politische Umschwünge, das Wetter etc.

In dem nächsten Teil schließen wir damit die Historie der BWl ab und unter anderem die BWL nach dem 2. Weltkrieg an.